Campingboom setzt sich fort
31 März, 2026
Der nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie ausgelöste Campingboom setzt sich fort. Wie das Statistische Bundesamt meldet, gab es im vergangenen Jahr mit fast
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44,7 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Das waren 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr (42,9 Millionen) und 24,9 Prozent mehr als vor der Pandemie (2019: 35,8 Millionen). Binnen 20 Jahren hat sich die Zahl der Campingübernachtungen damit mehr als verdoppelt. Übernachtungszahlen über alle Beherbergungsbetriebe hinweg sind im selben Zeitraum um 44,6 Prozent gestiegen.
Die meisten Camper zog es auch 2025 an die schleswig-holsteinische Ostsee mit 3,5 Millionen Übernachtungen, darunter 3,4 Millionen von Gästen aus dem Inland. Dahinter folgten ebenfalls wie im Jahr zuvor der Schwarzwald (2,6 Millionen Übernachtungen), die niedersächsische Nordseeküste (2,0 Millionen) sowie das bayerische Allgäu (1,8 Millionen). Die Region Bodensee-Oberschwaben (1,7 Millionen) konnte ihren Platz in den Top 5 der meistbesuchten Reiseziele zum Campen zurückerobern und an der mecklenburgischen Ostseeküste (1,6 Millionen) sowie Vorpommern (1,5 Millionen) vorbeiziehen.
Campinggäste aus dem Ausland zieht es insbesondere in den Südwesten Deutschlands. Sie verbrachten 2025 erneut die meisten Nächte im Schwarzwald (735.000), gefolgt von den Regionen Mosel-Saar (369.000), der Eifel (301.000), Bodensee-Oberschwaben (239.000) sowie dem Allgäu (162.000).
Gemessen am Anteil der Übernachtungen auf Campingplätzen an den Übernachtungen über alle Beherbergungsarten hinweg war das Fränkische Seenland 2025 erneut die Campinghochburg. Fast jeder zweite Gast (47,1 Prozent) übernachtete dort auf Campingplätzen. Auch im Lausitzer Seenland (37,3 %), im Hegau am Bodensee (33,7 %), in der Holsteinischen Schweiz (31,1 %) sowie in der Region Haßberge in Franken (26,4 %) hatte Camping einen hohen Anteil an allen Übernachtungen. Bundesweit lag der Anteil 2025 im Schnitt bei neun Prozent. Das ist etwa jede elfte Übernachtung.
Die Preise sind allerdings in den vergangenen Jahren stärker gestiegen als die Übernachtungspreise insgesamt. Im vergangenen Jahr waren Übernachtungen auf einem Wohnmobilstellplatz laut Statistischem Bundesamt 32,2 Prozent teurer als im ersten Pandemiejahr 2020. Etwas moderater fiel der Preisanstieg bei der Campingplatzgebühr mit 28,7 Prozent gegenüber 2020 aus. Zum Vergleich: Über alle Formen von Unterkünften hinweg sind die Übernachtungspreise insgesamt im selben Zeitraum um 26,9 Prozent gestiegen, die Verbraucherpreise insgesamt um 21,9 Prozent. ampnet/aum
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Bildquelle: kfz-auskunft.de/ub
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