Spritspar-Tipps
 

Tipps zum Spritsparen
Kraftstoffverbrauch reduzieren



Auf dieser Seite finden Sie hilfreiche Tipps und Empfehlungen, wie Sie beim Autofahren Kraftstoff sparen und den Verbrauch reduzieren können.

Theoretische Beispiele:
Bei einer Jahresfahrleistung von 20.000 km und einem durchschnittlichen Verbrauch von 10 Litern pro 100 km könnte eine besonders sparsame Fahrweise zu Einsparungen von mehreren hundert Euro führen.
Bei 15.000 km und einem Verbrauch von 7 Litern pro 100 km liegt das mögliche Einsparpotenzial durch effizientes Fahren ebenfalls im Bereich von mehreren hundert Euro.
Wir finden, dass mehrere hundert Euro mehr in der Tasche schon ein guter Anfang sein können.
Jeder Autofahrer kann mit ein paar einfachen Tricks Kraftstoff einsparen. Einen großen Einfluss auf den Verbrauch hat dabei auch die individuelle Fahrweise.
Die tatsächliche Einsparung hängt von Fahrzeugtyp, Fahrstil, Spritpreis und den äußeren Bedingungen ab.

17. praktische Tipps zum Spritsparen:
Nachfolgend finden Sie Tipps, die Ihnen helfen können, Kraftstoff und Geld einzusparen.

Die folgenden Tipps sind unsere persönlichen Empfehlungen und Meinungen bzw. Erfahrungen, die wir im Alltag gesammelt haben. Sie dienen nur der Orientierung und ersetzen keine individuelle fachliche Beratung.


Wie kann man Sprit sparen?
Das sollten Sie an Ihrem Fahrzeug beachten:
1. Tipp:
Der Motor sollte regelmäßig gewartet werden, da er nur dann besonders sparsam läuft, wenn alles optimal eingestellt und der technische Stand einwandfrei ist. Dazu gehört beispielsweise der Austausch abgenutzter Zündkerzen und die Reinigung oder der Wechsel von Luftfiltern.
Auch der Einsatz von Leichtlaufölen ( 0W-30 oder 5W-20 ) kann sich positiv auf Verbrauch und Motorleistung auswirken.
Leichtlauföle sind in der Regel teurer als herkömmliche Mineralöle, teilweise bis zu etwa doppelt so hoch, abhängig von Marke und Anbieter.

2. Tipp:
Der Reifendruck ist beim Spritsparen sehr wichtig und sollte eher etwas höher sein. Eine Erhöhung von etwa 0,1 - 0,3 Bar schadet in der Regel nicht, dadurch wird der Rollwiderstand geringer und der Spritverbrauch gesenkt. Der Reifendruck sollte nicht höher sein, als bei voller Zuladung empfohlen wird (siehe Gebrauchsanleitung).
Schon beim Reifenkauf sollten Sie sich für ein Modell mit geringem Rollwiderstand entscheiden.


3. Tipp:
Fahren Sie keinen unnötigen Ballast durch die Gegend, 100 kg weniger Gewicht reduzieren den Verbrauch um etwa 0,1 bis 0,4 Liter, je nach Pkw und Fahrbedingung. Dachträger, Aufbauten und Heckträger sollten nach der Benutzung vom Fahrzeug entfernt werden. Selbst ein unbeladener Heckträger erhöht bei Tempo 100 den Spritverbrauch. Neben dem Gewicht ist während der Fahrt auch die Aerodynamik entscheidend. Eine Dachbox erhöht die Gesamthöhe des Fahrzeugs und erzeugt zusätzlichen Luftwiderstand. Gerade bei längeren Fahrten können die Tankkosten höher ausfallen. Diesbezüglich können Heckboxen wie beispielsweise die TowBox eine vergleichsweise sparsame Alternative sein, da sie am Heck des Fahrzeugs angebracht werden. Heckboxen beeinträchtigen den Luftstrom kaum und haben nur einen geringen Einfluss auf die Aerodynamik.



4. Tipp:
Energie ist nie umsonst, auch der im Auto erzeugte Strom kostet Geld - sprich Kraftstoff. Vor allem die komfortsteigernden Zusatzaggregate sind wahre "Stromfresser": Die Sitzheizung erhöht den Verbrauch um bis zu 0,25 l/100 km, eine Klimaanlage schlägt bei falscher Bedienung, sprich bei voller Kühlleistung, gut und gerne mit plus 1,5 l/100 km zu Buche! Deshalb ist der richtige Umgang mit dem Kühlaggregat wichtig: Stand das Auto in der prallen Sonne, sollte es vor dem Losfahren gut durchlüftet werden. Auf den ersten Fahrtkilometern sollte die Klimaanlage in der Funktion „Umluft“ mit höchster Kühlleistung betrieben werden, anschließend stellt man die Temperaturregelung auf etwa 20 bis 22 Grad ein.
Übrigens: Auf keinen Fall sollten Sie aus Gründen des Spritsparen auf die Klimatisierung im Auto verzichten. Denn ein "kühler Kopf" fährt sicherer, dies haben mehrere Untersuchungen erwiesen.

Wie kann man sein Auto sparsamer fahren?
Sprit sparen mit dem richtigen Fahrstil:
5. Tipp:
Beim Anfahren und Beschleunigen sollte der nächsthöhere Gang schon bei etwa 1.500 bis 2.000 Umdrehungen eingelegt werden. Dabei empfiehlt es sich, die automatische Schaltempfehlungsanzeige zu beachten und zu befolgen. Der wählbare Eco-Modus sorgt bei Automatikgetriebe für kürzere Schaltintervalle und geringere Drehzahlen.

6. Tipp:
Beim Starten des Motors sollten Sie das Gaspedal nicht betätigen. Sie sollten, nachdem der Motor läuft, sofort losfahren, denn die Warmlaufphase ist für den Motor besonders schädlich. Durch das Laufenlassen im Stand verlängert sich nicht nur diese Warmlaufphase, sondern auch die Phase mit erhöhtem Verschleiß. Das Warmlaufen lassen kostet unnötig Sprit und schadet der Umwelt, außerdem wird der Motor unter Last schneller warm. Wenn Sie den Motor ab 20 Sekunden Wartezeit abschalten, können Sie unnötigen Verbrauch vermeiden. Verzichten Sie auf Zwischensprints und harte Bremsmanöver.

7. Tipp:
Fahren Sie vorausschauend. Wenn Sie von weitem eine rote Ampel sehen, frühzeitig vom Gas gehen. Nutzen Sie die Bremswirkung Ihres Motors und kuppeln Sie nicht aus, moderne PKWs sind mit einer Schubabschaltung ausgestattet diese unterbricht die Treibstoffzufuhr und Sie verbrauchen so tatsächlich 0,0 Liter Sprit. Beim Auskuppeln läuft der Motor im Leerlauf weiter und verbraucht so ungefähr 1 - 1,5 Liter pro Stunde. Verzichten Sie beim Losfahren auf einen Kavalierstart. Der hinterlässt ohnehin keinen Eindruck, kostet aber enorm viel Sprit.

8. Tipp:
Ein moderner Neuwagen alleine nutzt Ihnen nichts, wenn Sie beim Fahren ständig das Gaspedal bis zum Anschlag drücken. Das gilt übrigens für jedes Auto, egal welches Alter oder welcher Typ. (Geben Sie auch kein zusätzliches Gas beim Start, dies ist nur für ältere Modelle nötig). Schaltvorgänge kosten Sprit. Schalten Sie frühzeitig in einen höheren Gang, "schwimmen" Sie im Verkehrsstrom mit und bewegen Sie sich ohne größere Beschleunigungsvorgänge durch den Stadtverkehr. Vermeiden Sie hohe Motordrehzahlen. Das Hochschalten in den nächsten Gang empfiehlt sich bei ca. 2000 Umdrehungen. Zurückschalten ist erst erforderlich, wenn der Motor beim Gas geben ruckelt. Zwischen dem Gangwechseln oder wenn mehr Tempo gewünscht wird, sollte das Gaspedal ruhig tief - etwa zu zwei Drittel - durchgetreten werden. Nach dem Beschleunigen kann zum Beispiel der dritte Gang übersprungen werden. Denn im höheren Gang mit viel Gas zu fahren ist wesentlich verbrauchsgünstiger als mit hoher Drehzahl und kaum durchgedrücktem Gaspedal. Sie sollten Ihren PKW nicht bis zu der maximalen Leistung ausfahren, denn eine ca. 80-prozentige Auslastung des Motors gilt als optimal. Motorexperten wissen: Bei Volllast arbeitet der Motor mit dem besten Wirkungsgrad.

9. Tipp:
Hinsichtlich des Kraftstoffverbrauchs lohnt es sich, den Motor bereits bei sehr kurzen Wartezeiten abzuschalten. Bei modernen Motoren ist man bereits bei Abschaltzeiten unter zehn Sekunden "im grünen Bereich" und selbst bei älteren Fahrzeugen konnten ab 20 Sekunden Motor-Stopp positive Auswirkungen hinsichtlich Spritverbrauch und Schadstoffausstoß nachgewiesen werden. Da nur fünf Prozent der im Auto-Alltag üblichen (Ampel)-Standzeiten kürzer als 20 Sekunden sind, gilt also auch für "ältere Auto-Semester" die Empfehlung, den Motor beim Stau- oder Ampel-Stopp grundsätzlich abzuschalten.
Bedenken Sie jedoch: Nachts unmittelbar nach dem Stillstand des Motors die Fahrzeugbeleuchtung über die Zündung wieder zu aktivieren!

10. Tipp:
Auf der Autobahn sind 110 km/h allemal "sparsamer" als 130 oder 150 km/h. Nun haben es selbst Autofahrerinnen und Autofahrer mit einem ausgeprägten Spritspar-Willen bisweilen eilig: Dann sollten sie mindestens 20 Prozent unter der Höchstgeschwindigkeit des eigenen Autos bleiben - wer dem Motor das letzte Quäntchen Leistung abverlangt, treibt auch den Verbrauch auf die Spitze! Wichtig ist aber auch eine möglichst konstante Geschwindigkeit: Wer eine halbe Stunde Tempo 100 und eine weitere halbe Stunde Tempo 160 fährt, legt 130 km zurück - verbraucht unterm Strich aber mehr als derjenige, der eine Stunde lang Tempo 130 einhält!


Was kann dazu beitragen, Sprit zu sparen und die Umwelt zu schonen?
Die richtige Fahrweise kann helfen, den Spritverbrauch zu senken und die Umwelt zu schonen.

Weitere Tipps zum Kraftstoff sparen auf einen Blick:
11. Tipp:
Verbinden Sie Ihren Wocheneinkauf mit einem Besuch der Supermarkt-Tankstelle, oftmals ist hier der Sprit am billigsten.

12. Tipp:
Suchen Sie eine günstige Tankstelle: Nutzen Sie beispielsweise Tank-Apps oder die Informationen auf Kfz-Auskunft.de unter der Rubrik Tankstellen. Große Einkaufsmärkte oder freie Tankstellen können günstiger sein als Markenstationen. Aber man sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass es grundsätzlich so ist. Ein aktueller Preisvergleich ist daher sinnvoll.
Wer nahe der Grenz zu Polen oder Tschechien wohnt, kann dort unter Umständen günstiger tanken. Preisunterschiede von bis zu 25 Cent pro Liter sind möglich, sodass bei einer Tankfüllung von etwa 40 Litern bis zu rund 10 Euro gespart werden können. Prüfen Sie jedoch vorher, ob Zeitaufwand und Entfernung in einem sinnvollen Verhältnis zur möglichen Ersparnis stehen.

13. Tipp:
Mit Fahrgemeinschaften lässt sich eine Menge Spritsparen. Nutzen Sie z. B. Ihre geballte Einkaufsmacht, wenn Sie mit Ihrem Nachbarn gemeinsam zum Einkaufen fahren. Ist energetisch sinnvoll, unterhaltsam und sozial. Zudem gibt es bei den großen Supermärkten ausreichend Parkplätze, günstigen Kaffee und billigen Sprit.

14. Tipp:
Überlegen Sie, ob Sie Fahrten in die Innenstadt durch Nutzung des P ark & R ide Angebotes vermeiden können. (Die Suche nach einem Parkplatz in den meist ohnehin zugeparkten Innenstädten entfällt. Ebenso spart man sich die Gebühren der Parkhäuser, riskiert kein Knöllchen usw.)

15. Tipp:
Rush-Hour vermeiden! Außerhalb des Berufs- oder Reiseverkehrs lässt es sich auf freier Bahn wesentlich angenehmer dahingleiten, zudem wird mangels "Stopp and Go" der Geldbeutel geschont.

16. Tipp:
Klassische Musik beruhigt das Gemüt und den nervösen Gasfuß. Es schont somit Motor, Bremsen, Reifen und den Verbrauch.

17. Tipp:
Der beste Tipp zum Schluss:
Ein Fahrzeug, das in der Garage steht, braucht auch keinen Kraftstoff.
Dass soll heißen: Vermeiden Sie Kurzfahrten, beispielsweise zum Zigarettenautomaten, zum Bäcker um die Ecke usw. Denn ein kaltes Auto verbraucht durch die Startautomatik bis zu 100 % mehr an Kraftstoff.


Nachfolgend finden Sie Berichte zu den Themen Kraftstoff, Benzinpreise, Strom tanken und Sprit sparen:

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