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Unfallgefahr - Gewitter nicht unterschätzen

30 Juni, 2023

Kommt ein Gewitter auf, müssen Autofahrende mit starkem Regen, Hagel und Sturmböen rechnen. Plötzlicher Starkregen kann nicht nur schlechtere Sichtverhältnisse bedeuten, sondern auch zu Aquaplaning führen.

Der Autoclub ACE erläutert, wie Auto- und Wohnmobilfahrerinnen und -fahrer auch bei schlechtem Wetter sicher unterwegs sind.

Verschwinden die Wasserspuren des auf der nassen Fahrbahn vorausfahrenden Fahrzeugs bereits nach wenigen Metern, ist Vorsicht geboten. Es gilt, die Geschwindigkeit zu reduzieren und das Lenkrad gerade zu halten.

Plötzliche Bremsmanöver sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Ob Regen oder Hagel - in jedem Fall sollte die Gechwindigkeit an die Sichtverhältnisse und den zu erwartenden Bremsweg angepasst sein. Durch Sturmböen können Äste und andere Gegenstände auf die Fahrbahn geraten. Vorausschauend zu fahren ist angesagt.

Bei starkem Seitenwind sind Fahrzeuge mit Dachaufbauten, Wohnmobile und Caravan-Gespanne besonders gefährdet, weil sie mehr Angriffsfläche bieten. Der Autoclub ACE rät im Sinne der Verkehrssicherheit, die Geschwindigkeit zu verringern. Besondere Vorsicht ist auf Brücken, bei der Ausfahrt aus Tunneln aber auch am Ende von Wällen und Lärmschutzwänden geboten:
Plötzlich einsetzender Seitenwind erfordert behutsames Gegenlenken.

Achtung auch bei Starkregen:
Es ist mit Aquaplaning sowie einem veränderten Fahrverhalten von Caravan und Zugmaschine zu rechnen. Es wird empfohlen, den Sicherheitsabstand zu vergrößern und die Geschwindigkeit zu verringern.
Generell gilt:
Nichts riskieren! Ist das Wetter zu schlecht, besser an einem sicheren Ort eine Fahrpause einlegen.
mid/jub

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