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Elektroauto – Das Konzept der Zukunft

08 November, 2019

Die Anzahl der Elektroautos in Deutschland ist in den letzten Jahren stark gestiegen, laut

Statista, dem deutschen Online-Portal für Statistik. Während die Zahl der elektrischen Fahrzeuge in den Jahren von 2006 bis 2010 durchschnittlich nur unter 2000 lag, ist die Zahl ab 2013 stark gestiegen. Im Jahr 2013 betrug die Zahl der Elektroautos 7.114 und stieg bis zum Jahr 2018 auf insgesamt 53.861. Im Jahr 2019 wurde mit 83.175 Autos ein neuer Rekordwert erreicht. Das Elektroauto und die damit verbundenen Vorteile, wie die Emissionsfreiheit, erfreuen sich einer größer werdenden Beliebtheit.
Immer mehr Menschen genießen die Fahrt im eigenen Elektroauto oder nutzen Leasingangebote. Die deutsche Regierung hat bisher bereits 1,5 Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung der Elektromobilität investiert. Ein besonderer Fokus liegt hier auf der Batterie-Produktion. Der Markt für die elektrischen Fahrzeuge muss weiter ausgebaut werden und zusätzlich müssen durch den Umweltbonus Kaufanreize für den Verbraucher geschaffen werden, damit sich die Elektromobilität weiterverbreiten kann.

Die Geschichte des Elektroautos
Mitte des 19. Jahrhunderts beginnt die Geschichte des Elektroautos. Der Schotte Robert Anderson entwickelte zwischen den Jahren 1832 und 1839 das erste Elektrofahrzeug. In Deutschland wurde die erste Elektrokutsche 1888 in Coburg entwickelt. Die vierrädrige Elektrokutsche galt weltweit als der erste elektronisch angetriebene Personenkraftwagen.
Ab dem Jahr 1910 führten die Elektroautos größtenteils ein Nischendasein. Erst ab dem Jahr 1990 wurde an neuen Akkutechnologien und elektronischen Antrieben geforscht. Folgend wurden einige Prototypen, Kleinserienfahrzeuge und neue Modellreihen entwickelt. Die Hauptgründe für die Weiterentwicklung der Elektroantriebe in den 1990er Jahren waren die wachsende Luftverschmutzung in den Städten, die durch die große Verbreitung von Autos mit Verbrennungsmotoren entstand. Auch Probleme der Erdölversorgung und Bemühungen, das Fortschreiten des Klimawandels zu verhindern, waren wichtige Gründe.

Wie sieht die Zukunft der Elektromobilität aus?
Laut Florian Herrmann vom Fraunhofer Institut in Stuttgart, der dort zu den neuen Mobilitäts- und Innovationssystemen forscht, steht der Durchbruch der E-Mobilität in Deutschland in den Startlöchern. Für eine steigende Elektromobilität ist ein Ausbau der Netze in Deutschland elementar. Im Folgenden muss die Infrastruktur ausgebaut werden, damit das schnelle Laden des Elektroautos im niedrigen Spannungsbereich möglich wird.
Für weitere Anwendungsbereiche, wie beispielsweise das Hochleistungsschnellladen, werden weitere Strukturen auf lokaler Ebene benötigt. In Zukunft werden leistungsstärkere Netze in den Großstädten notwendig, weil immer mehr Menschen zur selben Zeit ihre neuen E-Autos laden möchten. Zuerst stellt sich dabei die Frage, wo die Menschen ihr Elektroauto laden. Die Antwort darauf ist vielseitig. Hauptsächlich werden die Fahrzeuge jedoch Zuhause oder bei der Arbeit geladen. Dazu werden intelligente Systeme notwendig. Zusätzlich werden als Puffer intelligente Stromnetze und lokale Strom-Speicher benötigt, damit das vorhandene Potential der Netze noch effektiver genutzt werden kann. Die Technik ist bereits vorhanden und die notwendige Infrastruktur steht bereit, um für den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland zu sorgen. ub/dom

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