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Dreirad-Roller Quadro QV3: Ein ganz schräger Vogel

28 Juni, 2019

Mit dem Dreirad-Roller Quadro QV3 sollen Autofahrer echtes Motorrad-Feeling mit bis zu 40 Grad Schräglage genießen, ohne dass die Bodenhaftung verlorengeht.

Robuste Dreirad-Roller haben sich auf Deutschlands Straßen rasant vermehrt. Vor allem im hektischen Stadtverkehr sind sie eine Alternative. Die Schweizer Vierrad- und Dreirad-Roller-Marke Quadro Vehicles hat jetzt ein brandneues Spaßmobil am Start: "QV3" heißt das Gefährt, das sofort die Blicke auf sich zieht. Denn damit sollen Autofahrer echtes Motorrad-Feeling mit bis zu 40 Grad Schräglage genießen, ohne dass die Bodenhaftung verlorengeht.
Der Lenker des QV3 ist sportlicher und auch etwa eleganter geformt. Die Gestaltung der schwarz glänzenden Leichtmetallfelgen soll an das Speichen-Design von Sportautos erinnern, heißt es. Die matten Trendfarben Navy Green (matt), Snow White, Raw Black (matt), Titanium Grey (matt) oder das glänzende Swiss Red runden den optischen Auftritt ab. Als Fahrerlaubnis für den QV3 reicht der PKW-Führerschein, wenn man als Inhaber der Führerschein Klasse B mindestens 21 Jahre alt ist.
Mit 220 Kilo fahrbereitem Gewicht ist der QV3 laut Hersteller der wohl leichteste Dreirad-Roller seiner Klasse. So schafft er es auf ein Leistungsgewicht von 7,6 kg pro PS. Aufgrund seines geringen Gewichts und seines niedrigen Schwerpunkts lasse er sich außergewöhnlich leicht und agil manövrieren, verspricht der Hersteller. Vorn kommt das Gefährt mit 14 Zoll und hinten mit 15 Zoll großen Rädern daher.
Der QV3 wird von einem Einzylindermotor mit Vierventiltechnik und Euro4-Zulassung angetrieben. Mit 350 Kubik Hubraum sorgt dieser für einen kraftvollen Antrieb sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h. Insgesamt stehen 21,2 kW/29 PS Leistung bei 7000 U/min zur Verfügung. Das integrale Bremssystem AWBS (All Wheel Breaking System) mit drei Bremsscheiben bremst gleichzeitig alle drei Räder und kann klassisch über die einstellbaren Bremshebel am Lenker sowie zusätzlich über die Fußbremse bedient werden.
Das neu gestaltete Cockpit mit Tacho, Drehzahlmesser, LCD-Display und Multifunktions-Computer zeigt alle wichtigen Infos. Unter dem Sitz befindet sich ein großer Stauraum mit Platz für zwei Helme. Vorne gibt es zwei Staufächer mit einer 12 Volt-Steckdose. Eine automatische Sattelöffnung ist ebenso an Bord wie die Kontrolle der Federposition oder das LED-Positionslicht. Die Windschutzscheibe ist aerodynamisch geformt. Eine ergonomische Sitzbank soll Fahrkomfort für Fahrer und Sozius bieten.
Der Clou ist ganz sicher das hydraulisch-pneumatische Neigesystem HTS (Hydraulic Tilting System), dass dem QV3 das gleichzeitige Neigen aller Räder ermöglicht, ohne dass sie die Bodenhaftung verlieren. Es werden Bodenunebenheiten an allen Rädern absorbiert, wobei die beiden Vorderräder je nach Untergrund agieren können und rechts wie links die gleiche Haftung auf der Straße haben: Das reduziert Schwingungen und garantiert eine präzise, stabile Fahrdynamik auch auf schlechtem Untergrund und nasser Fahrbahn.
So wird der Dreiradroller zu einem echt schrägen Vogel auf der Piste. Und was kostet der Fahrspaß? Der Preis für den neuen QV3 beträgt laut Hersteller 7.495 Euro zzgl. Überführungskosten.
Ralf Loweg / mid mid/rlo

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