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Autofahren: Die richtige Sonnenbrille für den Durchblick im Sommer

10 August, 2018

Die richtigen Sonnenbrillen für Autofahrer sollen Blendung minimieren, Reflexionen schlucken und Kontraste verschärfen. Die gängigsten Sonnenbrillen für Autofahrer absorbieren 65, 75 oder

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85 Prozent des Lichts.
Die Sonne bringt ja Licht ins Dunkel. Doch zu viel des Guten kann unser Sehen stark beeinträchtigen - ein Risiko im Straßenverkehr. Darum ist der Sommer auch besonders gefährlich für Autofahrer, sagt der Verein "Gutes Sehen".
Wenn die Sonne blendet, dann werden Sehschärfe und Kontrastsehen schlecht. Autofahrer haben zusätzlich vor allem mit Reflexionen von den Autoscheiben der Vorausfahrenden oder von nassen Straßen sowie mit Blendung bei tief stehender Sonne zu kämpfen.
Hinzu kommen extreme Licht-Schatten-Wechsel. Das Auge kann sich zwar schnell von dunkel an hell gewöhnen. Umgekehrt braucht es aber viel länger. Das wird bei Tunnelfahrten zum Problem, betrifft aber auch Radfahrer. Kommen sie plötzlich aus dem Schatten ins Licht, werden sie schnell übersehen. Die richtigen Sonnenbrillen sollen Blendung minimieren, Reflexionen schlucken und Kontraste verschärfen.
"Sonnenbrillen mit polarisierenden Brillengläsern sind eine sinnvolle Investition", sagt Kerstin Kruschinski, Augen-Expertin bei "Gutes Sehen". "Sie reduzieren Lichtreflexe, zum Beispiel Spiegelungen auf nassen Straßen, und verstärken zudem Kontraste." Relevant ist auch die Farbe der Gläser. "Für Kraftfahrer haben sich getönte Gläser in natürlichen Braun-, Grüngrau- oder Graunuancen bewährt", sagt die Expertin. "Sie verfälschen den Farbeindruck am wenigsten, so dass Schilder und Ampeln klar erkennbar bleiben." Intensiv gelbe, blaue und rote Gläser allerdings könnten den Farbeindruck so verfälschen, dass Verkehrszeichen schwer lesbar sind oder Bremslichter zu spät erkannt werden.
Derweil lässt sich der Tönungsgrad der Gläser aus den fünf Blendschutzkategorien ablesen. Die Kategorien zwei und drei sind als Sonnenschutz für Autofahrer geeignet. Das bedeutet 43 bis acht Prozent Lichtdurchlässigkeit. Die gängigsten Sonnenbrillen für Autofahrer absorbieren 65, 75 oder 85 Prozent des Lichts. "Die dunkelste Kategorie vier mit weniger als acht Prozent Lichtdurchlässigkeit ist fürs Autofahren definitiv zu dunkel und deshalb hinterm Steuer verboten", warnt die Expertin.
Als nicht ganz so ideal betrachtet Kruschinski selbsttönende Brillengläser. Normalerweise werden diese Gläser je nach Intensität des Sonnenlichts automatisch heller oder dunkler. "Da Autoscheiben aber bereits große Teile des UV-Lichts filtern, dunkeln die meisten Brillengläser nicht ausreichend ein." Ausnahmen sollten beim Optiker erfragt werden.
Auch die Brillenform hat Einfluss aufs Sehen: "Bestens geeignet und voll im Trend sind schmale Fassungen, dünne Bügel und große Gläser." Sie würden die Augen optimalschützen, schränken aber das Gesichtsfeld nicht ein. So könne auch das Geschehen in Rück- und Außenspiegeln gut überblickt werden. mid/wal

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