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Automarke SsangYong: Fünf Koreaner ohne Kontrabass

10 November, 2016

Automarke SsangYong hat zur "Italian Driving Xperience" geladen. Der koreanische Allradspezialist möchte zeigen, dass die Zeiten des belächelten Underdogs vorbei sind. Der Automobilhersteller setzt dafür auf frischere Modelle wie den Tivoli.

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Eine gute Entscheidung. Bis auf den Pick-up Actyon Sports hat SsangYong seine komplette Modellpalette nach Italien gebracht, dabei würde das Arbeitstier gut in die berühmten Weinbaugebiete der Toskana oder den industriell geprägten Norden passen.
So müssen die anderen fünf Modelle der koreanischen Automarke, etwa der XLV als aktuellstes Modell, alleine klar kommen, was überraschend gut gelingt. Vor allem der XLV und sein kleinerer Bruder Tivoli, von dem SsangYong seit der Einführung 2015 mehr als 100.000 Stück verkauft hat, machen auf den gewundenen Straßen eine gute Figur. Den C-Segment SUV merkt man an, dass sie frischer sind als die teils seit Jahren im Programm vorhandenen Modelle wie der Rexton, der 2017 einen komplett neu entwickelten Nachfolger bekommen wird.
Während der Rexton auf welligen Straßen an eine Schiffschaukel erinnert, bleiben die Kleinen stabil und schlucken die Unebenheiten einfach weg. Das Fahrverhalten ist ein Indiz, dass die Marke ernsthaft daran arbeitet, attraktive Angebote auf die Räder zu stellen, und weg zu kommen von einem Image, bei dem der kleine Preis über die Qualität dominiert.
Und auch das Design der beiden neuesten SsangYong Modelle zeigt, dass SsangYong dazu gelernt hat: Auch wenn sich über Äußerlichkeiten streiten lässt, kann man hier das Label "modern" anheften - das ist der Weg, den die Marke eingeschlagen hat. Modern,das gilt auch für das neue Dieselaggregat, mit dem Korando, Rexton und Rodius bei der "Italian Driving Xperience" unterwegs sind: der Motor leistet 131 kW /178 PS und mit einem Schalt- oder Automatikgetriebe kombiniert werden. Zudem erfüllt der Motor die Euro-6-Norm.
Hauptargument für den Kauf eines SsangYong ist und bleibt der Preis. Bei 15.490 Euro beginnt der Tivoli, der Familienvan Rodius ist mit seinen sieben Sitzen ab 24.990 Euro zu haben. Mirko Stepan mid/Mst
Bildquelle: SsangYong, Bildunterschrift: mid Florenz -Fünf auf einen Streich: bei der "Italian Driving Xperience" hat SsangYong nur den Pick-up Actyon Sports zu Hause gelassen.

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