EU-Parlament stärkt Autohändlern den Rücken
29 April, 2010
Das Recht von Autohändlern, mehre Pkw-Marken in einem Verkaufsraum zu vertreiben, muss auch in Zukunft gewahrt bleiben.
In einem einstimmig verabschiedeten Entschließungsantrag forderten die Europarlamentarier des Wirtschaftsausschusses EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia auf, eine Ende Mai auslaufende Regelung zu verlängern, die den Mehrmarkenvertrieb ausdrücklich vorsieht und kleine Händler schützt. „Die bisherige Praxis hat sich bewährt und zu mehr Wettbewerb geführt.
Wenn jetzt wieder neue Regeln gelten, schadet das den Händlern, die aufwändig in ihre Verkaufsräume und den Mehrmarkenvertrieb investiert haben", erklärte der Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europaparlament, Markus Ferber. Wenn Hersteller und Importeure den Mehrmarkenvertrieb wieder einschränken könnten, würde dies erneut zu einer Konzentration der Händler führen, befürchtet Ferber: „Die kleinen Händler auf dem Land müssen dann aufgeben."
Eine Beibehaltung des jetzigen Regelwerks, fordern die EU-Abgeordneten. "Dies hat sich sowohl in der Branche als auch bei den Verbrauchern bewährt", so Ferber. „Das Kfz-Gewerbe will Rechtssicherheit und Planungssicherheit", hob Othmar Karas im Namen der österreichischen EVP-Delegation hervor. „Ohne spezifischen europäischen rechtlichen Rahmen ist die bestehende Vertriebsstruktur mit den zahlreichen klein- und mittelständischen Kraftfahrzeugbetrieben und den tausenden Arbeitsplätzen gefährdet", warnte der Vizepräsident der EVP-Fraktion im EU-Parlament.
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Wenn jetzt wieder neue Regeln gelten, schadet das den Händlern, die aufwändig in ihre Verkaufsräume und den Mehrmarkenvertrieb investiert haben", erklärte der Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europaparlament, Markus Ferber. Wenn Hersteller und Importeure den Mehrmarkenvertrieb wieder einschränken könnten, würde dies erneut zu einer Konzentration der Händler führen, befürchtet Ferber: „Die kleinen Händler auf dem Land müssen dann aufgeben."
Eine Beibehaltung des jetzigen Regelwerks, fordern die EU-Abgeordneten. "Dies hat sich sowohl in der Branche als auch bei den Verbrauchern bewährt", so Ferber. „Das Kfz-Gewerbe will Rechtssicherheit und Planungssicherheit", hob Othmar Karas im Namen der österreichischen EVP-Delegation hervor. „Ohne spezifischen europäischen rechtlichen Rahmen ist die bestehende Vertriebsstruktur mit den zahlreichen klein- und mittelständischen Kraftfahrzeugbetrieben und den tausenden Arbeitsplätzen gefährdet", warnte der Vizepräsident der EVP-Fraktion im EU-Parlament.
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