Jari-Matti Latvala nimmt das 24-Stunden-Rennen in Angriff
11 April, 2010
Jari-Matti Latvala, der 25-jähriger Rallye-Routinier aus Finnland, tauscht sein World Rally Car gegen den Ford Focus RS des Teams FH Köln Motorsport powered by Ford.
Jari-Matti Latvala, als Werksfahrer des Teams BP Ford Abu Dhabi
eine feste Größe in der Rallye-Weltmeisterschaft, geht beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen
auf dem Nürburgring an den Start. Der zweifache WM-Laufsieger aus Finnland greift in das
Lenkrad jenes Ford Focus RS, den die Fachhochschul-Studenten des Teams FH Köln Motorsport
powered by Ford für den Langstreckenklassiker in der Eifel (13. bis 16. Mai) vorbereiten.
Latvala, selbst noch 25 Jahre jung, teilt sich das Cockpit mit der „sport auto“-Journalistin
Anja Wassertheurer, der österreichischen Rennfahrerin Daniela Schmid sowie seinem deutschen
Rallye-Kollegen und Nordschleifen-Routinier Stefan Schlesack. Bei einem Testeinsatz
im Rahmen des zweiten Saisonlaufs zur Langstreckenmeisterschaft (VLN) auf dem Nürburgring
sammelte der schnelle Mann aus Tuuri am Wochenende erste Erfahrungen in der
berühmt-berüchtigten „Grünen Hölle“ und zeigte sich von dem Traditionskurs begeistert.
„Eine fantastische Strecke“, strahlte Latvala nach seinen ersten Runden in dem rund 305 PS
starken, auf dem Serienmodell basierenden Ford Focus RS. „Ich habe mich auf diesen Einsatz
wirklich gefreut, denn die Nordschleife genießt auch unter uns Rallye-Fahrern einen
legendären Ruf – zu Recht, wie ich jetzt weiß. Das Team der Fachhochschule Köln hat den
Rennwagen tadellos vorbereitet, ich bin sehr beeindruckt. Von meinem Ford Focus World
Rally Car aus der Rallye-WM bin ich zwar Allradantrieb gewohnt, dennoch hat mich die
Traktion des Fronttrieblers sehr positiv überrascht.“
Für den schnellen Mann aus dem finnischen Tuuri steht nicht nur der erste Einsatz bei einem
24-Stunden-Marathon bevor, bei seinem Testeinsatz am vergangenen Wochenende feierte er
überhaupt seine Rundstrecken-Rennpremiere. Über mangelnde Erfahrung am Steuer schneller
Modelle von Ford kann sich der Finne dennoch nicht beklagen: Bereits im Alter von acht
Jahren driftete er am Steuer eines Escort erster Generation in seiner Heimat über private
Schotterwege, mit 16 nahm er an ersten Rallye-Sprints teil, als 17-Jähriger schrieb er sich in
die britische Rallye-Meisterschaft ein. 2002 bestritt er seinen ersten WM-Lauf und saß nur
ein Jahr später erstmals in einem privaten Ford Focus RS-World Rally Car. Seit 2008 gehört
Jari-Matti Latvala zum BP Ford Abu Dhabi-Werksteam und entschied bereits bei seinem
zweiten Start den schwedischen WM-Lauf für sich. Ein weiterer Sieg folgte 2009 in Italien.
Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sieht der Schnee- und Schotterspezialist als
perfekte Vorbereitung auf bevorstehende Asphalt-Veranstaltungen wie zum Beispiel die in
Trier basierte WM-Rallye Deutschland (20. bis 22. August). „Mit jedem Kilometer auf der
Nordschleife sammle ich mehr Erfahrungen auf diesem Untergrund“, so Latvala. „Dies könnte
mir im Laufe des Jahres noch zugute kommen.“
Die Rundstrecken-Routine, die dem Werksfahrer von Ford noch fehlt, bringen seine Mitstreiter
mit. Für Anja Wassertheurer – Ressortleiterin Test und Technik des Fachmagazins „sport
auto“ – ist es bereits der zwölfte Start bei dem Langstreckenklassiker, Daniela Schmid hat
den 24-Stunden-Marathon schon dreimal bestritten. Und Stefan Schlesack (50) war von 1987
bis 1994 nicht nur als Werksfahrer von Ford in der Deutschen Rallye-Meisterschaft unterwegs,
wo er mit seinem Sierra RS Cosworth zweimal den Titel in der seriennahen Gruppe N
gewann – der Remscheider zählt seit 1988 auf der Nordschleife praktisch zum Inventar und
darf seither allein beim 24-Stunden-Rennen auf sieben Klassensiege zurückblicken.
Vorbereitet und eingesetzt wird der Ford Focus RS, den Latvala, Wassertheurer, Schmid und
Schlesack in der Eifel pilotieren, von 20 Studentinnen und Studenten der Fachhochschule
Köln unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Frank Hermann. Das Team FH Köln Motorsport
powered by Ford erfreut sich der tatkräftigen Unterstützung durch den Automobilzulieferer
TRW, die Sachverständigen-Organisation Dekra, den Reifenspezialisten Dunlop und
den Mineralölhersteller Castrol. Die Fachzeitschrift „sport auto“ begleitet das Projekt als Medienpartner.
Ford, Ralph Caba, Telefon: 0221/90-17518
www.ford.de
eine feste Größe in der Rallye-Weltmeisterschaft, geht beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen
auf dem Nürburgring an den Start. Der zweifache WM-Laufsieger aus Finnland greift in das
Lenkrad jenes Ford Focus RS, den die Fachhochschul-Studenten des Teams FH Köln Motorsport
powered by Ford für den Langstreckenklassiker in der Eifel (13. bis 16. Mai) vorbereiten.
Latvala, selbst noch 25 Jahre jung, teilt sich das Cockpit mit der „sport auto“-Journalistin
Anja Wassertheurer, der österreichischen Rennfahrerin Daniela Schmid sowie seinem deutschen
Rallye-Kollegen und Nordschleifen-Routinier Stefan Schlesack. Bei einem Testeinsatz
im Rahmen des zweiten Saisonlaufs zur Langstreckenmeisterschaft (VLN) auf dem Nürburgring
sammelte der schnelle Mann aus Tuuri am Wochenende erste Erfahrungen in der
berühmt-berüchtigten „Grünen Hölle“ und zeigte sich von dem Traditionskurs begeistert.
„Eine fantastische Strecke“, strahlte Latvala nach seinen ersten Runden in dem rund 305 PS
starken, auf dem Serienmodell basierenden Ford Focus RS. „Ich habe mich auf diesen Einsatz
wirklich gefreut, denn die Nordschleife genießt auch unter uns Rallye-Fahrern einen
legendären Ruf – zu Recht, wie ich jetzt weiß. Das Team der Fachhochschule Köln hat den
Rennwagen tadellos vorbereitet, ich bin sehr beeindruckt. Von meinem Ford Focus World
Rally Car aus der Rallye-WM bin ich zwar Allradantrieb gewohnt, dennoch hat mich die
Traktion des Fronttrieblers sehr positiv überrascht.“
Für den schnellen Mann aus dem finnischen Tuuri steht nicht nur der erste Einsatz bei einem
24-Stunden-Marathon bevor, bei seinem Testeinsatz am vergangenen Wochenende feierte er
überhaupt seine Rundstrecken-Rennpremiere. Über mangelnde Erfahrung am Steuer schneller
Modelle von Ford kann sich der Finne dennoch nicht beklagen: Bereits im Alter von acht
Jahren driftete er am Steuer eines Escort erster Generation in seiner Heimat über private
Schotterwege, mit 16 nahm er an ersten Rallye-Sprints teil, als 17-Jähriger schrieb er sich in
die britische Rallye-Meisterschaft ein. 2002 bestritt er seinen ersten WM-Lauf und saß nur
ein Jahr später erstmals in einem privaten Ford Focus RS-World Rally Car. Seit 2008 gehört
Jari-Matti Latvala zum BP Ford Abu Dhabi-Werksteam und entschied bereits bei seinem
zweiten Start den schwedischen WM-Lauf für sich. Ein weiterer Sieg folgte 2009 in Italien.
Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sieht der Schnee- und Schotterspezialist als
perfekte Vorbereitung auf bevorstehende Asphalt-Veranstaltungen wie zum Beispiel die in
Trier basierte WM-Rallye Deutschland (20. bis 22. August). „Mit jedem Kilometer auf der
Nordschleife sammle ich mehr Erfahrungen auf diesem Untergrund“, so Latvala. „Dies könnte
mir im Laufe des Jahres noch zugute kommen.“
Die Rundstrecken-Routine, die dem Werksfahrer von Ford noch fehlt, bringen seine Mitstreiter
mit. Für Anja Wassertheurer – Ressortleiterin Test und Technik des Fachmagazins „sport
auto“ – ist es bereits der zwölfte Start bei dem Langstreckenklassiker, Daniela Schmid hat
den 24-Stunden-Marathon schon dreimal bestritten. Und Stefan Schlesack (50) war von 1987
bis 1994 nicht nur als Werksfahrer von Ford in der Deutschen Rallye-Meisterschaft unterwegs,
wo er mit seinem Sierra RS Cosworth zweimal den Titel in der seriennahen Gruppe N
gewann – der Remscheider zählt seit 1988 auf der Nordschleife praktisch zum Inventar und
darf seither allein beim 24-Stunden-Rennen auf sieben Klassensiege zurückblicken.
Vorbereitet und eingesetzt wird der Ford Focus RS, den Latvala, Wassertheurer, Schmid und
Schlesack in der Eifel pilotieren, von 20 Studentinnen und Studenten der Fachhochschule
Köln unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Frank Hermann. Das Team FH Köln Motorsport
powered by Ford erfreut sich der tatkräftigen Unterstützung durch den Automobilzulieferer
TRW, die Sachverständigen-Organisation Dekra, den Reifenspezialisten Dunlop und
den Mineralölhersteller Castrol. Die Fachzeitschrift „sport auto“ begleitet das Projekt als Medienpartner.
Ford, Ralph Caba, Telefon: 0221/90-17518
www.ford.de
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