Kfz Neuzulassungen - Fahrzeugzulassungen März 2010
06 April, 2010
Nach der großen Nachfrage nach kleinen preiswerten Fahrzeugen im vergangenen Jahr mit der Umweltprämie zeichnen sich im ersten Quartal deutliche Veränderungen ab.
294.375 Pkw wurden im März neu zugelassen,
das sind -26,6 Prozent weniger als im zulassungsstarken
Vorjahresmonat, jedoch +2,7 Prozent mehr als 2008. Nach dem
ersten Quartal 2010 steht die Zulassungsbilanz bei 670.410 Pkw
(-22,8 %).
Nach der großen Nachfrage nach kleinen preiswerten Fahrzeugen
im vergangenen Jahr mit der Umweltprämie zeichnen sich im ersten
Quartal deutliche Veränderungen ab. Das Mini-Segment ging um
-45,4 Prozent zurück, bei den Kleinwagen waren es -41,8 Prozent.
Auch in der Mittelklasse (-21,1 %) gab es erheblich weniger Neuzulassungen
als im Jahr zuvor.
Premiumfahrzeuge waren 2009 wenig gefragt, jetzt steigt die Nachfrage wieder:
Obere Mittelklasse +6,5
Prozent, Oberklasse +1,1 Prozent.
Die Geländewagen liegen knapp
über Vorjahresniveau (+0,5 %). Die größten Zunahmen waren bei
den Sportwagen (+16,3 %) sowie den Wohnmobilen +14,7 %) zu
beobachten.
Nur wenige Hersteller können in der Quartalsbilanz eine Aufwärtsbewegung
vorweisen. Bei den deutschen Marken gelang es nur
BMW (+1,4 %). Besonders hohe Einbußen mussten Opel (-26,4 %),
Ford (-26,9 %) und Smart (-34,2 %) hinnehmen. Bei den Importmarken
fiel der Rückgang bei Daihatsu mit -69,3 Prozent am stärksten
aus. Nissan startete dagegen 2009 schwach und konnte mit 15.000
Zulassungen in den ersten drei Monaten 2010 die Quote deutlich
erhöhen (+58,3 %). Die erfolgreichsten Modelle im Hause Nissan
sind Micra und Qashqai. Die Hersteller Land Rover (+23,0 %) und Jaguar (+13,6 %) lagen ebenfalls im Plus. Der Privatanteil ging stark zurück, die meisten Pkw-Neuzulassungen waren im ersten Quartal gewerblich (57,8 %). Es gab auch wiedermehr Pkw mit Dieselantrieb (39,7 %). Umweltschonende Technologie setzt sichdurch: 53,8 Prozent der Motoren entsprachen der EURO 5-Norm. Der durchschnittliche CO2-Wert lag bei 155,6g/km. Der Nutzfahrzeugmarkt hat sich noch nicht erholt. Insbesondere beischweren Lkw und Sattelzugmaschinen ist die Lage weiterhin einge-trübt. Kleintransporter und Lkw bis 12 Tonnen sind dagegen auf Wachstumskurs. Im ersten Quartal wurden insgesamt knapp 50.000 Lkw neu zugelassen (+3,8 %). Mit 26.752 Neuzulassungen im März wurde die Motorradsaison eingeläutet. Während das Monatsergebnis +12,6 Prozent über Vorjahresniveau stand, spiegelt das Quartalsergebnis mit -10,4 Prozent eher die Situation des Krädermarktes wieder. Von Januar bis März wurden insgesamt 770.598 fabrikneue Kraftfahrzeuge für den Straßenverkehr zugelassen. 1,65 Millionen gebrauchte Kfz wechselten in den letzten drei Monaten den Besitzer. Das Vorjahresergebnis wurde damit um -8,8 Prozent unterschritten. Mit 1,45 Millionen Umschreibungen gab es beiden Pkw einen Rückgang von -10,3 Prozent. Der Krädermarkt lagauf Vorjahresniveau und auf dem Nutzfahrzeugsektor waren positiveVorzeichen zu beobachten (Lkw +11,7 %).
Kraftfahrt-Bundesamt, Telefon: 0461 316-1293
www.kba.de
Welche Fahrzeuge wurden am meisten gekauft?
Die Zulassungsstatistik
Alles Wissenswerte zur Fahrzeugzulassung und Führerscheinklassen
das sind -26,6 Prozent weniger als im zulassungsstarken
Vorjahresmonat, jedoch +2,7 Prozent mehr als 2008. Nach dem
ersten Quartal 2010 steht die Zulassungsbilanz bei 670.410 Pkw
(-22,8 %).
Nach der großen Nachfrage nach kleinen preiswerten Fahrzeugen
im vergangenen Jahr mit der Umweltprämie zeichnen sich im ersten
Quartal deutliche Veränderungen ab. Das Mini-Segment ging um
-45,4 Prozent zurück, bei den Kleinwagen waren es -41,8 Prozent.
Auch in der Mittelklasse (-21,1 %) gab es erheblich weniger Neuzulassungen
als im Jahr zuvor.
Premiumfahrzeuge waren 2009 wenig gefragt, jetzt steigt die Nachfrage wieder:
Obere Mittelklasse +6,5
Prozent, Oberklasse +1,1 Prozent.
Die Geländewagen liegen knapp
über Vorjahresniveau (+0,5 %). Die größten Zunahmen waren bei
den Sportwagen (+16,3 %) sowie den Wohnmobilen +14,7 %) zu
beobachten.
Nur wenige Hersteller können in der Quartalsbilanz eine Aufwärtsbewegung
vorweisen. Bei den deutschen Marken gelang es nur
BMW (+1,4 %). Besonders hohe Einbußen mussten Opel (-26,4 %),
Ford (-26,9 %) und Smart (-34,2 %) hinnehmen. Bei den Importmarken
fiel der Rückgang bei Daihatsu mit -69,3 Prozent am stärksten
aus. Nissan startete dagegen 2009 schwach und konnte mit 15.000
Zulassungen in den ersten drei Monaten 2010 die Quote deutlich
erhöhen (+58,3 %). Die erfolgreichsten Modelle im Hause Nissan
sind Micra und Qashqai. Die Hersteller Land Rover (+23,0 %) und Jaguar (+13,6 %) lagen ebenfalls im Plus. Der Privatanteil ging stark zurück, die meisten Pkw-Neuzulassungen waren im ersten Quartal gewerblich (57,8 %). Es gab auch wiedermehr Pkw mit Dieselantrieb (39,7 %). Umweltschonende Technologie setzt sichdurch: 53,8 Prozent der Motoren entsprachen der EURO 5-Norm. Der durchschnittliche CO2-Wert lag bei 155,6g/km. Der Nutzfahrzeugmarkt hat sich noch nicht erholt. Insbesondere beischweren Lkw und Sattelzugmaschinen ist die Lage weiterhin einge-trübt. Kleintransporter und Lkw bis 12 Tonnen sind dagegen auf Wachstumskurs. Im ersten Quartal wurden insgesamt knapp 50.000 Lkw neu zugelassen (+3,8 %). Mit 26.752 Neuzulassungen im März wurde die Motorradsaison eingeläutet. Während das Monatsergebnis +12,6 Prozent über Vorjahresniveau stand, spiegelt das Quartalsergebnis mit -10,4 Prozent eher die Situation des Krädermarktes wieder. Von Januar bis März wurden insgesamt 770.598 fabrikneue Kraftfahrzeuge für den Straßenverkehr zugelassen. 1,65 Millionen gebrauchte Kfz wechselten in den letzten drei Monaten den Besitzer. Das Vorjahresergebnis wurde damit um -8,8 Prozent unterschritten. Mit 1,45 Millionen Umschreibungen gab es beiden Pkw einen Rückgang von -10,3 Prozent. Der Krädermarkt lagauf Vorjahresniveau und auf dem Nutzfahrzeugsektor waren positiveVorzeichen zu beobachten (Lkw +11,7 %).
Kraftfahrt-Bundesamt, Telefon: 0461 316-1293
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