Autobahn A3 - Sechsstreifiger Ausbau der A 3" />
Aktuelle Auto News
 



Autobahn A3 - Sechsstreifiger Ausbau der A 3

10 September, 2009

Die Autobahn A 3 ist eine der wichtigsten transeuropäischen Ost-West-Achsen in Deutschland. Der sechsspurige Ausbau der A3 ist auf der gesamten Länge von der Landesgrenze Hessen/Bayern bis nach Nürnberg dringend erforderlich.

Innenstaatssekretär Dr. Bernd Weiß: "Auf der A 3 wird geklotzt: mehrere Großbrücken und 40 Kilometer Autobahn heuer in Bau - längste Photovoltaikanlage der Welt auf der Einhausung Hösbach fertig gestellt"

"Der Ausbau der Autobahn A3 zwischen Aschaffenburg und Biebelried kommt heuer ein großes und wichtiges Stück voran. Nicht zuletzt dank der Konjunkturpakete sind derzeit drei Großbrücken - darunter die 488 Meter lange Kauppenbrücke - und 40 Kilometer Autobahn in Bau", sagte Innenstaatssekretär Dr. Bernd Weiß bei einer Baustellenbesichtigung in Waldaschaff. "Unser Ziel ist es, den sechsspurigen Ausbau der A 3 zwischen Hösbach und Biebelried bis 2016 auf gesamter Strecke abzuschließen. Voraussetzung dafür ist, dass der Bund ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stellt. Für den Ausbau der Strecke sind noch rund 800 Millionen Euro zu finanzieren."

"Die Autobahn A 3 ist eine der wichtigsten transeuropäischen Ost-West-Achsen in Deutschland. Die Leistungsfähigkeit der vierspurigen Autobahn ist vor allem im Umfeld der Ballungsräume mit bis zu 100.000 Fahrzeugen pro Tag weit überschritten. Der sechsspurige Ausbau ist auf der gesamten Länge von der Landesgrenze Hessen/Bayern bis nach Nürnberg dringend erforderlich", so Weiß. Besonders prekär sei die Situation im 94 Kilometer langen Abschnitt von Aschaffenburg bis zum AUTObahnkreuz Biebelried, da hier keine leistungsfähige Alternative zur A 3 bestehe. Wie Weiß mitteilte, sind im Raum Aschaffenburg bereits 11 Kilometer sechsspurig ausgebaut. Weitere 40 Kilometer sowie mehrere Großbrücken, wie die Kauppenbrücke (488 Meter, 24 Millionen Euro) bei Waldaschaff, die Haseltalbrücke im Spessart (678 Meter, 40 Millionen Euro) und die Mainbrücke bei Randersacker (540 Meter, 45 Millionen Euro) sind derzeit in Bau. Die neue Mainbrücke Randersacker kann laut Weiß bereits Ende nächsten Jahres für den Verkehr freigegeben werden. Die beiden anderen Brücken würden bis Ende 2011 fertig gestellt."

"Dank der Konjunkturprogramme konnten im Juni dieses Jahres die Bauarbeiten in zwei weiteren Abschnitten losgehen", sagte Staatssekretär Weiß. So werde der 8,4 Kilometer lange Abschnitt von der Landesgrenze Bayern/Baden-Württemberg bis Helmstadt aus dem Konjunkturpaket II finanziert, der 4,9 Kilometer lange Abschnitt von Helmstadt bis zum Autobahndreieck Würzburg-West aus dem Konjunkturpaket I. Beide Abschnitte sollen bis Ende 2011 fertig gestellt sein. Weiß: "Zusätzlich konnten wir im Juli mit dem sechsspurigen Ausbau zwischen der Anschlussstelle Würzburg-Randersacker und dem AUTObahnkreuz Biebelried (9,7 Kilometer) beginnen. Die Bauarbeiten sollen Ende 2012 abgeschlossen werden. Damit sind in diesem Jahr insgesamt etwa die Hälfte der noch fehlenden 82 Kilometer zwischen Aschaffenburg und Biebelried in Bau."

"Der CO2-Ausstoß und der damit einhergehende globale Klimawandel ist ohne Frage eines der dringendsten Probleme in den kommenden Jahrzehnten. Die neue Photovoltaikanlage auf der Einhausung Goldbach / Hösbach ist ein wichtiger Beitrag und ein Schritt in die richtige Richtung, um das Problem zu lösen", so Weiß. Die Wohnqualität der Goldbacher und Hösbacher an der A3 habe sich durch die Einhausung entscheidend verbessert. Die großen Dachflächen hätten sich aber geradezu angeboten für eine weitere Nutzung: "Nach Angaben des Betreibers handelt es sich in Hösbach um die längste Photovoltaikanlage der Welt bei einem Investitionsvolumen von 10 Millionen Euro. Mit den 13.500 Modulen auf einer Gesamtlänge von 2.700 Metern kann ein jährlicher Stromertrag von 2,6 Millionen Kilowattstunden erzeugt werden. Dies entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von 650 Vier-Personen Haushalten", betonte Weiß. "Die Anlage rechnet sich aber nicht nur ökonomisch, sondern sie ist auch ökologisch ein wirklicher Gewinn für die Umwelt. Mit dieser Anlage können jährlich 1.650 Tonnen CO2 eingespart werden."
pressrelations.de stmi.bayern.de

zurück zu den News             News Archiv


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.




Unsere Highlights