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IC - Neuer Chip verkürzt den Werkstattaufenthalt

02 September, 2009

Neuer Chip verkürzt den Werkstattaufenthalt mit zuverlässigem High-Speed Automotive Interface

SMSC führt den ersten TrueAuto(tm) Ethernet Transceiver ein.
SMSC, führender Hersteller von Smart Mixed-Signal Connectivity(tm)-Lösungen, stellt mit dem LAN88710 den zweiten TrueAuto(tm) Ethernet Baustein vor, einen MII/RMII 10/100 Ethernet-Transceiver. Der IC erfüllt sämtliche Zuverlässigkeitskriterien der Autoindustrie. Er kommt in der On-Board-Diagnose (OBD) zum Einsatz und dient als Schnittstelle in zentralen Gateways und Telematikmodulen, in Navigationsgeräten oder Radio-Headunits. Der LAN88710 ist deutlich schneller als die bisher üblichen Download-Bausteine. Im Vergleich zu herkömmlichen Schnittstellen, die in heutigen Fahrzeugen verbaut werden, bietet der LAN-Transceiver eine deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeit. Bei Verwendung in komplexen Elektroniksystemen zukünftiger Fahrzeuge, die vollgepackt sein werden mit Fahrerinformations- und Fahrzeugsteuer-Daten, trägt der LAN88710 dazu bei, die Fahrzeugdiagnose schneller zu erstellen und die Zeit für ein Update der Steuergeräte wesentlich zu reduzieren. Durch die kürzere Verweildauer in der Werkstatt sinken die Reparaturkosten.

Der TrueAuto(tm) LAN88710 Transceiver wurde speziell für den Einsatz im Kfz entwickelt, validiert und spezifiziert. Herstellung und Support entsprechen den hohen Automotive-Anforderungen. Der IC ist ein einfaches, digitales Interface zum MAC-Layer in einem Embedded Controller nach MII-Standard (IEEE 802.3u). Eingebaut in Steuergeräte funktioniert der Baustein als Netzabzweig zur Außenwelt. Das Fahrzeug kann so mit einem PC, einem Diagnosegerät oder mit dem LAN-Netz der Werkstatt verbunden werden.

Der Softwareanteil und der Bedarf an Speicherkapazität im Auto wachsen rapide. Während der neue 7er BMW bereits 1 GByte Speichervolumen braucht, kam sein Vorgängermodell noch mit 100 MByte aus. Ist ein Fahrzeug in der Werkstatt am Diagnosesystem angeschlossen, wird gleichzeitig die Software der eingebauten Steuergeräte aktualisiert. Der Standard-Anschluss dafür ist der On-Board-Diagnose-Stecker (OBD). Heute erlaubt dieser genormte Zugang nur einen geringen Datenstrom, sodass der Software-Update allein mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. Deshalb arbeiten viele Fahrzeughersteller an einer Verbesserung des OBD-Anschlusses hin zu einer leistungsfähigen Daten-Schnittstelle. Die erste Wahl ist dabei Ethernet. Es zeichnet sich ab, dass die Initiative zu einem neuen ISO/SAE-Standard führt, der Ethernet als On-Board-Diagnose-Schnittstelle für alle Fahrzeuge festlegt.

Ethernet ist die gebräuchlichste Netzwerktechnik in Autowerkstätten. Seine Eignung für Burst- und Paketdaten, die hohe Bandbreite und die weite Verbreitung machen Ethernet zur idealen Fahrzeug-Werkstatt-Schnittstelle. Das in den Werkstätten vorhandene LAN-Netz kann nahtlos an die Fahrzeugelektronik andocken und große Datenmengen für Diagnose und Software-Updates einfach und schnell übertragen.

"Mit heutigen Diagnoseschnittstellen ist die Datenübertragung zwischen Diagnosegerät und Fahrzeug zeitaufwändig und ungleichmäßig" erläutert Dr. Christian Thiel, Vice-President und Leiter des Geschäftsbereichs Automotive Information Systems von SMSC. "Der Automotiv-Ethernet-Transceiver von SMSC bietet eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit und die Zuverlässigkeit, die unsere Kunden erwarten.

Produktmerkmale des LAN88710:
- Entwickelt für den automobilen Einsatz
- Single-Chip Ethernet Physical Layer Transceiver (PHY)
- Umfangreiche flexPWR(r) Technologie:
- Flexible Power Management Architektur
- Bis zu 40% weniger Energieverbrauch als vergleichbare Produkte
- LVCMOS, variabler Spannungsbereich von 1,6 V bis 3,6 V
- deaktivierbarer, integrierter 1,2-V-Regler
- HP Auto-MDIX-Unterstützung
- Geringe Abmessungen von 5 x 5 mm² bei 0,9 mm Höhe im bleifreien 32-Pin QFN-Package. www.smsc.com

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