Leitplanken - Die Folgen gefährlicher Leitplanken
18 Juli, 2008
Unter extremer Belastung kann es vorkommen, dass die in der Erde verankerte Pfosten, an dem die eigentlichen Leitplanken befestigt werden, an einer bestimmten Stelle abreißen.
ADAC kritisiert gefährliche Leitplanken
Eine Konstruktionsschwäche am Ständerwerk von Mittelleitplanken können lebensgefährliche Folgen haben. Das habe ein kürzlich auf der Autobahn A 2 bei Helmstedt tödlich verlaufener Unfall bewiesen. Auf die Schwäche hat die Bundesanstalt für das Straßenwesen (BASt) schon 1995 und später noch einmal in einem ausführlichen Bericht von 2003 hingewiesen hat. Allerdings habe das zuständige Verkehrsministerium die Erkenntnisse nicht entsprechend umgesetzt, so dass die fraglichen Pfosten in der Praxis nach wie vor verbaut werden, kritisiert der ADAC.
Unter extremer Belastung kann es vorkommen, dass der in der Erde verankerte Pfosten, an dem die eigentliche Leitplanke befestigt wird, an einer bestimmten Stelle abreißt und ein etwa 15 Kilogramm schweres und 70 Zentimeter langes Teil wie ein Geschoß weggeschleudert wird. Dies ist bei dem tragischen Unfall auf der A 2 passiert. Der durch die Luft katapultierte Pfostenstück hat die Windschutzscheibe eines Fahrzeugs durchschlagen, die Beifahrerin getötet und den Fahrer schwer verletzt.
Der Automobilclub fordert die für die Leitplanken an Autobahnen zuständigen Behörden auf, die gefährlichen Pfosten schnellstmöglich zu beseitigen. Das Argument, der problematische Pfostentyp werde dort eingesetzt, wo es möglich sein muss, Leitplanken schnell zu demontieren, um etwa bei Baumaßnahmen den Verkehr auf die Gegenfahrbahn zu leiten, dürfe angesichts der tödlichen Gefahr nicht gelten. Auch für diesen Bereich gibt es nach Meinung des ADAC andere Verankerungsarten, die bei Unfällen unproblematisch seien.
Eine Konstruktionsschwäche am Ständerwerk von Mittelleitplanken können lebensgefährliche Folgen haben. Das habe ein kürzlich auf der Autobahn A 2 bei Helmstedt tödlich verlaufener Unfall bewiesen. Auf die Schwäche hat die Bundesanstalt für das Straßenwesen (BASt) schon 1995 und später noch einmal in einem ausführlichen Bericht von 2003 hingewiesen hat. Allerdings habe das zuständige Verkehrsministerium die Erkenntnisse nicht entsprechend umgesetzt, so dass die fraglichen Pfosten in der Praxis nach wie vor verbaut werden, kritisiert der ADAC.
Unter extremer Belastung kann es vorkommen, dass der in der Erde verankerte Pfosten, an dem die eigentliche Leitplanke befestigt wird, an einer bestimmten Stelle abreißt und ein etwa 15 Kilogramm schweres und 70 Zentimeter langes Teil wie ein Geschoß weggeschleudert wird. Dies ist bei dem tragischen Unfall auf der A 2 passiert. Der durch die Luft katapultierte Pfostenstück hat die Windschutzscheibe eines Fahrzeugs durchschlagen, die Beifahrerin getötet und den Fahrer schwer verletzt.
Der Automobilclub fordert die für die Leitplanken an Autobahnen zuständigen Behörden auf, die gefährlichen Pfosten schnellstmöglich zu beseitigen. Das Argument, der problematische Pfostentyp werde dort eingesetzt, wo es möglich sein muss, Leitplanken schnell zu demontieren, um etwa bei Baumaßnahmen den Verkehr auf die Gegenfahrbahn zu leiten, dürfe angesichts der tödlichen Gefahr nicht gelten. Auch für diesen Bereich gibt es nach Meinung des ADAC andere Verankerungsarten, die bei Unfällen unproblematisch seien.
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