Welches Auto gehorcht aufs Wort?
02 Oktober, 2026
Display statt Drehregler, Menü statt Schalter: Die Bedienung vieler moderner Fahrzeuge ist komplizierter
als früher: Haptische Schalter und Knöpfe werden in vielen Fällen durch verschachtelte Bildschirmmenüs ersetzt, was der Automobilclub ADAC regelmäßig kritisiert. Denn eine komplizierte Fahrzeugbedienung fördert die Ablenkung vom Straßenverkehr und damit die Unfallgefahr. In einer aktuellen Auswertung seiner Autotests hat der Automobilclub untersucht, ob die Sprachsteuerung moderner Fahrzeuge eine Lösung sein kann.
40 Fahrzeugmodelle mussten im Rahmen der Untersuchung Befehle aus drei verschiedenen Kategorien ausführen. Experten des Autoclubs ADAC überprüften, ob und in welchem Umfang die Autos das Infotainmentsystem per Sprache steuern können, ob sich die Klimatisierung ändern lässt und ob sogar sicherheitsrelevante Funktionen ein- und ausgeschaltet werden können.
16 der untersuchten Fahrzeuge erhalten die Gesamtnote „gut“.
Die besten Untersuchungsergebnisse gab es in der Kategorie Infotainment, in der zum Beispiel die Navigation oder das Radio angesteuert werden. Hier kommen 35 der Fahrzeuge auf eine gute oder sehr gute Bewertung. Bei der Klimatisierung (z. B. Innenraumtemperatur ändern) erreichen noch 26 Modelle mindestens die beiden besten Noten. Es zeigt sich aber auch: Sicht- und Assistenzsysteme (Warnblinker, Geschwindigkeitswarner etc.) lassen sich in der Regel nicht mit Sprachsteuerung bedienen. 32 der untersuchten Autos erhalten in dieser Kategorie die Note mangelhaft.
Aus Sicht des Automobilclubs ADAC stellen Sprachassistenzsysteme eine Unterstützung im Fahralltag dar. Sie können aber nicht, wie von manchen Herstellern in Aussicht gestellt, ein zuverlässiger Ersatz für fehlende haptische Bedienelemente sein. Das gilt ganz besonders für sicherheitsrelevante Funktionen, die sofort aktivierbar sein müssen. Der größte Mehrwert ergibt sich nach Meinung des Automobilclubs im Bereich Infotainment. Gerade bei langwierigen Befehlen (z. B. Adresseingabe im Navigationsgerät) kann die Sprachsteuerung nicht nur eine sinnvolle Unterstützung sein, sie stellt sogar oft die beste und damit auch sicherste Bedienmethode dar. ampnet/aum
Ergänzende Informationen sind auf der Website www.adac.de verfügbar.
40 Fahrzeugmodelle mussten im Rahmen der Untersuchung Befehle aus drei verschiedenen Kategorien ausführen. Experten des Autoclubs ADAC überprüften, ob und in welchem Umfang die Autos das Infotainmentsystem per Sprache steuern können, ob sich die Klimatisierung ändern lässt und ob sogar sicherheitsrelevante Funktionen ein- und ausgeschaltet werden können.
16 der untersuchten Fahrzeuge erhalten die Gesamtnote „gut“.
Die besten Untersuchungsergebnisse gab es in der Kategorie Infotainment, in der zum Beispiel die Navigation oder das Radio angesteuert werden. Hier kommen 35 der Fahrzeuge auf eine gute oder sehr gute Bewertung. Bei der Klimatisierung (z. B. Innenraumtemperatur ändern) erreichen noch 26 Modelle mindestens die beiden besten Noten. Es zeigt sich aber auch: Sicht- und Assistenzsysteme (Warnblinker, Geschwindigkeitswarner etc.) lassen sich in der Regel nicht mit Sprachsteuerung bedienen. 32 der untersuchten Autos erhalten in dieser Kategorie die Note mangelhaft.
Aus Sicht des Automobilclubs ADAC stellen Sprachassistenzsysteme eine Unterstützung im Fahralltag dar. Sie können aber nicht, wie von manchen Herstellern in Aussicht gestellt, ein zuverlässiger Ersatz für fehlende haptische Bedienelemente sein. Das gilt ganz besonders für sicherheitsrelevante Funktionen, die sofort aktivierbar sein müssen. Der größte Mehrwert ergibt sich nach Meinung des Automobilclubs im Bereich Infotainment. Gerade bei langwierigen Befehlen (z. B. Adresseingabe im Navigationsgerät) kann die Sprachsteuerung nicht nur eine sinnvolle Unterstützung sein, sie stellt sogar oft die beste und damit auch sicherste Bedienmethode dar. ampnet/aum
Ergänzende Informationen sind auf der Website www.adac.de verfügbar.
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