Mit dem Auto durch die Hitze: So fahren Sie sicher im Sommer
29 Juni, 2026
Hitze kann Konzentration und Fahrzeugtechnik beeinträchtigen. Erfahren Sie, worauf Autofahrer bei hohen Temperaturen achten sollten.
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Bei großer Hitze steigen die Anforderungen an Fahrer und Fahrzeug.
Der Automobilclub AvD rät Autofahrer, sich darauf einzustellen, denn ein Fahrzeuginnenraum kann sich innerhalb kurzer Zeit gefährlich aufheizen. Der wirksamste Schutz beginnt bereits beim Parken. Ein Schattenplatz ist ideal und dabei sollte auch der Sonnenverlauf berücksichtigt. Außen angebrachte Sonnenschutzmatten oder Halbgaragen halten die Sonnenstrahlung deutlich besser ab als innenliegende Sonnenblenden. Dadurch lässt sich die Innenraumtemperatur merklich senken.
Vor dem Losfahren ist es ratsam, zunächst alle Türen oder gegenüberliegenden Fenster für ein bis zwei Minuten zu öffnen. So entweicht die angestaute heiße Luft. Erst danach sollte die Klimaanlage eingeschaltet werden. Für die ersten Minuten ist die Umluftfunktion sinnvoll, ehe auf Frischluft umgeschaltet wird. Der AvD empfiehlt, nicht auf höchste Kühlung einzustellen, da dies den Kreislauf belastet, was sich besonders beim Ein- und Aussteigen bemerkbar machen kann. Eine Innenraumtemperatur von 22 bis 25 Grad Celsius gilt als angenehm und schont den Kreislauf. Außerdem sollte die Kaltluft nicht direkt auf den Körper strömen, da dies zu Erkältungen führen kann.
Schon bei sommerlichen Außentemperaturen über 20 Grad Celsius kann sich ein geparktes Fahrzeug innerhalb kurzer Zeit auf bis zu 46 Grad aufheizen. Ein leicht geöffnetes Fenster verhindert diesen Hitzestau aber kaum. Bei direkter Sonneneinstrahlung können Lenkrad, Armaturenbrett, Gurtschlösser oder Kindersitze sogar Temperaturen von über 70 Grad Celsius erreichen. Medikamente, Mobiltelefone, Powerbanks oder Spraydosen gehören deshalb an heißen Tagen nicht ins abgestellte Fahrzeug. Viele dieser Gegenstände reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen oder können beschädigt werden. Zudem empfiehlt die Polizei: Wer ein Kind oder ein Tier in einem überhitzten Fahrzeug entdeckt, sollte sofort den Notruf verständigen. Bei akuter Lebensgefahr zählt jede Minute.
Wer bei extremer Hitze unterwegs ist, sollte möglichst helle, leichte und atmungsaktive Kleidung tragen. Ebenso wichtig ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Bereits ein leichter Flüssigkeitsmangel kann Konzentration und Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Wasser oder ungesüßter Tee sind die beste Wahl und sollten regelmäßig getrunken werden – nicht erst, wenn Durst entsteht. Der Autoclub AvD rät dazu, die Trinkflasche während der Fahrt möglichst parat zu haben und nicht erst umständlich öffnen zu müssen. Wer dafür den Blick von der Straße nimmt, legt bei 100 km/h fast 30 Meter pro Sekunde im Blindflug zurück. Sicherer ist es, den Beifahrer um Hilfe zu bitten oder für eine kurze Rast anzuhalten. Bei extremen Temperaturen empfiehlt das Deutsche Rote Kreuz häufiger Trinkpausen einzulegen.
Grundsätzlich gilt:
Wer sich möglichst in den kühleren Morgen- oder Abendstunden auf den Weg macht, ausreichend trinkt und direkte Sonneneinstrahlung meidet, entlastet den Kreislauf und sorgt für eine bessere Konzentration. Das erhöht auch die Sicherheit aller im Straßenverkehr. ampnet/aum
Bildquelle: kfz-auskunft.de
Der Automobilclub AvD rät Autofahrer, sich darauf einzustellen, denn ein Fahrzeuginnenraum kann sich innerhalb kurzer Zeit gefährlich aufheizen. Der wirksamste Schutz beginnt bereits beim Parken. Ein Schattenplatz ist ideal und dabei sollte auch der Sonnenverlauf berücksichtigt. Außen angebrachte Sonnenschutzmatten oder Halbgaragen halten die Sonnenstrahlung deutlich besser ab als innenliegende Sonnenblenden. Dadurch lässt sich die Innenraumtemperatur merklich senken.
Vor dem Losfahren ist es ratsam, zunächst alle Türen oder gegenüberliegenden Fenster für ein bis zwei Minuten zu öffnen. So entweicht die angestaute heiße Luft. Erst danach sollte die Klimaanlage eingeschaltet werden. Für die ersten Minuten ist die Umluftfunktion sinnvoll, ehe auf Frischluft umgeschaltet wird. Der AvD empfiehlt, nicht auf höchste Kühlung einzustellen, da dies den Kreislauf belastet, was sich besonders beim Ein- und Aussteigen bemerkbar machen kann. Eine Innenraumtemperatur von 22 bis 25 Grad Celsius gilt als angenehm und schont den Kreislauf. Außerdem sollte die Kaltluft nicht direkt auf den Körper strömen, da dies zu Erkältungen führen kann.
Schon bei sommerlichen Außentemperaturen über 20 Grad Celsius kann sich ein geparktes Fahrzeug innerhalb kurzer Zeit auf bis zu 46 Grad aufheizen. Ein leicht geöffnetes Fenster verhindert diesen Hitzestau aber kaum. Bei direkter Sonneneinstrahlung können Lenkrad, Armaturenbrett, Gurtschlösser oder Kindersitze sogar Temperaturen von über 70 Grad Celsius erreichen. Medikamente, Mobiltelefone, Powerbanks oder Spraydosen gehören deshalb an heißen Tagen nicht ins abgestellte Fahrzeug. Viele dieser Gegenstände reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen oder können beschädigt werden. Zudem empfiehlt die Polizei: Wer ein Kind oder ein Tier in einem überhitzten Fahrzeug entdeckt, sollte sofort den Notruf verständigen. Bei akuter Lebensgefahr zählt jede Minute.
Wer bei extremer Hitze unterwegs ist, sollte möglichst helle, leichte und atmungsaktive Kleidung tragen. Ebenso wichtig ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Bereits ein leichter Flüssigkeitsmangel kann Konzentration und Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Wasser oder ungesüßter Tee sind die beste Wahl und sollten regelmäßig getrunken werden – nicht erst, wenn Durst entsteht. Der Autoclub AvD rät dazu, die Trinkflasche während der Fahrt möglichst parat zu haben und nicht erst umständlich öffnen zu müssen. Wer dafür den Blick von der Straße nimmt, legt bei 100 km/h fast 30 Meter pro Sekunde im Blindflug zurück. Sicherer ist es, den Beifahrer um Hilfe zu bitten oder für eine kurze Rast anzuhalten. Bei extremen Temperaturen empfiehlt das Deutsche Rote Kreuz häufiger Trinkpausen einzulegen.
Grundsätzlich gilt:
Wer sich möglichst in den kühleren Morgen- oder Abendstunden auf den Weg macht, ausreichend trinkt und direkte Sonneneinstrahlung meidet, entlastet den Kreislauf und sorgt für eine bessere Konzentration. Das erhöht auch die Sicherheit aller im Straßenverkehr. ampnet/aum
Bildquelle: kfz-auskunft.de
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