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Automobilkonzern Stellantis plant erstes spezielles E-Car für 2028

20 Mai, 2026

Für 2028 plant der Autobauer Stellantis die ersten speziell entwickelten Fahrzeuge für die neue Fahrzeugkategorie E-Car.

Mit dieser orientiert sich die EU an den japanischen Kei-Cars, die hinsichtlich Größe, Gewicht und Leistung zwischen Leichtkraftfahrzeugen und herkömmlichen Pkw angesiedelt sind.

Die elektrischen E-Cars mit einer maximalen Länge von 4,20 Metern sollen alle relevanten Sicherheitsvorgaben erfüllen, aber günstiger zu produzieren sein als vergleichbare Kleinwagen, die für Hersteller aufgrund zahlreicher gesetzlicher Vorgaben wirtschaftlich zunehmend unattraktiv geworden sind. Der Politik schweben für die neuen Fahrzeuge Preise zwischen 15.000 und 20.000 Euro vor.
Voraussetzung dafür ist, dass die Fahrzeuge der neuen Klasse M1E in Europa gebaut werden. Ein zusätzlicher Anreiz:
Für jedes verkaufte M1E-Fahrzeug erhalten Hersteller 1,3 Punkte für ihre CO2-Flottenziele statt der üblichen 1,0 Punkte.

Modelle wie der Renault Twingo, der Citroen e-C3 und der künftige VW ID. Polo erfüllen die Vorgaben bereits größtenteils. Fahrzeuge wie der Dacia Spring und der Leapmotor T03, die in China gebaut werden, sowie der Hyundai Inster aus Korea fallen trotz passender Dimensionen nicht darunter.

Die Produktion der neuen E-Cars von Autobauer Stellantis soll im italienischen Werk Pomigliano erfolgen.
Das „E“ in E-Car steht dabei nicht nur für elektrisch, sondern auch für europäisch, erschwinglich, emotional und umweltfreundlich („eco-friendly“). ampnet/aum

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