Sonderwunsch: Ein Porsche Carrera GT im „Salzburg-Design“
21 Dezember, 2025
Das so genannte „Factory Re-Commission“ ist ein exklusives Angebot von Autobauer Porsche im Rahmen des Sonderwunsch-Programms.
Ein Porsche Carrera GT im legendären „Salzburg-Design“
Porsche-Enthusiast und -Sammler Victor Gómez aus Puerto Rico hat bei der Sonderwunsch-Manufaktur des Sportwagenherstellers ein besonderes Projekt in Auftrag gegeben: Sein 20 Jahre alter Carrera GT wurde technisch wieder in den Neuzustand versetzt und erhielt ein „Salzburg-Design“, das an die legendäre Lackierung des in Le Mans siegreichen 917 von 1970 erinnert. Auch der Innenraum wurde individualisiert und mit rotem Alcantara sowie mattem Carbon veredelt.
Bei dem „Factory Re-Commission“-Projekt wurde das Fahrzeug von 2005 komplett zerlegt, technische Komponenten wie der V10-Motor von Grund auf überholt und die Carbon-Teile neu beschichtet. Im Anschluss erhielt der ursprünglich silberfarbene Youngtimer auf Wunsch des Kunden das berühmte „Salzburg-Design“. Im auffällig rot-weiß lackierten 917 Kurzheck mit der Startnummer 23 errangen Hans Herrmann und Richard Attwood 1970 den ersten Gesamtsieg für Porsche in Le Mans. Die prägnante Optik dieses Prototypen für die Sportwagenweltmeisterschaft kennen Motorsport-Fans als „Salzburg-Design“, denn das im Süden der Stadt ansässige Autohaus „Porsche Alpenstraße“ hat damals zwei 917 für das Langstreckenrennen an der Sarthe vorbereitet, darunter das Siegerfahrzeug. Da Geometrie, Abmessungen und Spaltmaße des Carrera GT völlig anders als beim 917 sind, musste das Design aufwändig an die Formgebung angepasst werden.
Zunächst wurden Skizzen erstellt, denen Renderings folgten. Um den dynamischen Linienverlauf zu überprüfen, haben Designer Grant Larson und seine Kollegen den Carrera GT mit Tape-Bändern abgeklebt, bevor schließlich Schablonen für die Lackierung angefertigt werden konnten. Die Lackierung von Hand in Indischrot und Weiß – und die berühmte Startnummer 23 – schützt eine durchsichtige Folierung, denn Victor Gómez möchte seinen Porsche auf den Straßen seiner puerto-ricanischen Heimat fahren. Mehrfach war der Geschäftsführer eines großen Automobilhandelsunternehmens bei Porsche in Deutschland, um das Projekt zu begleiten und freut sich: „Nun besitze ich einen Carrera GT im Neuzustand, mit null Kilometern auf dem Tacho, und außen wie innen ganz nach meinen persönlichen Vorstellungen.“
Zur individuellen Gestaltung des Carrera GT gehört auch mattschwarzes Carbon, das einen Kontrast zur rot-weißen Lackierung bildet. Es kommt unter anderem bei den Dachhälften, den A- und B-Säulen, den Kappen der Außenspiegel, der Luftführung im Bugteil und dem Diffusor am Heck zum Einsatz. Die Gitter des Motordeckels sind schwarz matt eloxiert. Die schwarz lackierten Leichtmetallräder im originalen Fünf-Speichen-Design tragen ein farbiges Porsche-Wappen.
Auch im Innenraum trägt der Wagen Gómez‘ Handschrift:
Viele Oberflächen hat die Porsche-Sattlerei auf seinen Wunsch hin mit Alcantara in Indischrot bezogen. Dazu gehören Teile der Armaturentafel und der Türverkleidungen, der Lenkradkranz und die Mittelkonsole. Sogar die Verkleidung des Gepäckraums vorne und das Kofferset tragen das Material.
Wie im Exterieur wird auch im Interieur als optischer Gegensatz mattes Carbon eingesetzt. Das ist beispielsweise bei den Sitzschalen, an der Blende der Luftdüsen in der Schalttafel und der Instrumentenabdeckung der Fall. Bei den Mittelbahnen, Seitenwagen und Kopfstützen der Sitze haben die Interieur-Spezialisten schwarzes FIA-Textil aus dem 918 Spyder verarbeitet, einen nicht brennbaren Motorsport-Stoff.
Als der Carrera GT 2003 auf den Markt kommt, gehört er mit einer Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h zu den schnellsten Serienfahrzeugen weltweit. Das Kohlefaser-Chassis und der mittig liegende Motor basieren auf Rennsporttechnologie. Den V10-Saugmotor hat Porsche ursprünglich für den Einsatz beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans entwickelt. Im Carrera GT beträgt der Hubraum 5,7 Liter. Seine Leistung von 612 PS (450 kW) trifft auf ein Leergewicht von nur 1380 Kilogramm
Das so genannte „Factory Re-Commission“ ist ein exklusives Angebot von Porsche im Rahmen des Sonderwunsch-Programms. Im Kundenauftrag setzen die Experten des Sportwagenherstellers umfassende technische Überarbeitungen für bereits im Besitz befindliche Fahrzeuge, auch klassische Modelle, um. Bei dieser Überholung im Werk wird das Fahrzeug praktisch in einen „Null Kilometer Zustand" versetzt, was auch entsprechend dokumentiert wird. Darüber besteht die Möglichkeit, den Porsche nachträglich mit individuellen Farb- und Materialoptionen auszustatten. Die Experten prüfen die Ideen des Kunden auf Umsetzbarkeit und arbeiten gemeinsam mit ihm die Details bis zur technischen Freigabe aus. So ist sichergestellt, dass das Resultat in allen Details den Qualitätsstandards von Porsche entspricht. Die aktuellen Fahrzeugdaten werden an das Unternehmensarchiv übermittelt, so dass alle Veränderungen transparent nachvollziehbar sind. ampnet/aum
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Bei dem „Factory Re-Commission“-Projekt wurde das Fahrzeug von 2005 komplett zerlegt, technische Komponenten wie der V10-Motor von Grund auf überholt und die Carbon-Teile neu beschichtet. Im Anschluss erhielt der ursprünglich silberfarbene Youngtimer auf Wunsch des Kunden das berühmte „Salzburg-Design“. Im auffällig rot-weiß lackierten 917 Kurzheck mit der Startnummer 23 errangen Hans Herrmann und Richard Attwood 1970 den ersten Gesamtsieg für Porsche in Le Mans. Die prägnante Optik dieses Prototypen für die Sportwagenweltmeisterschaft kennen Motorsport-Fans als „Salzburg-Design“, denn das im Süden der Stadt ansässige Autohaus „Porsche Alpenstraße“ hat damals zwei 917 für das Langstreckenrennen an der Sarthe vorbereitet, darunter das Siegerfahrzeug. Da Geometrie, Abmessungen und Spaltmaße des Carrera GT völlig anders als beim 917 sind, musste das Design aufwändig an die Formgebung angepasst werden.
Zunächst wurden Skizzen erstellt, denen Renderings folgten. Um den dynamischen Linienverlauf zu überprüfen, haben Designer Grant Larson und seine Kollegen den Carrera GT mit Tape-Bändern abgeklebt, bevor schließlich Schablonen für die Lackierung angefertigt werden konnten. Die Lackierung von Hand in Indischrot und Weiß – und die berühmte Startnummer 23 – schützt eine durchsichtige Folierung, denn Victor Gómez möchte seinen Porsche auf den Straßen seiner puerto-ricanischen Heimat fahren. Mehrfach war der Geschäftsführer eines großen Automobilhandelsunternehmens bei Porsche in Deutschland, um das Projekt zu begleiten und freut sich: „Nun besitze ich einen Carrera GT im Neuzustand, mit null Kilometern auf dem Tacho, und außen wie innen ganz nach meinen persönlichen Vorstellungen.“
Zur individuellen Gestaltung des Carrera GT gehört auch mattschwarzes Carbon, das einen Kontrast zur rot-weißen Lackierung bildet. Es kommt unter anderem bei den Dachhälften, den A- und B-Säulen, den Kappen der Außenspiegel, der Luftführung im Bugteil und dem Diffusor am Heck zum Einsatz. Die Gitter des Motordeckels sind schwarz matt eloxiert. Die schwarz lackierten Leichtmetallräder im originalen Fünf-Speichen-Design tragen ein farbiges Porsche-Wappen.
Auch im Innenraum trägt der Wagen Gómez‘ Handschrift:
Viele Oberflächen hat die Porsche-Sattlerei auf seinen Wunsch hin mit Alcantara in Indischrot bezogen. Dazu gehören Teile der Armaturentafel und der Türverkleidungen, der Lenkradkranz und die Mittelkonsole. Sogar die Verkleidung des Gepäckraums vorne und das Kofferset tragen das Material.
Wie im Exterieur wird auch im Interieur als optischer Gegensatz mattes Carbon eingesetzt. Das ist beispielsweise bei den Sitzschalen, an der Blende der Luftdüsen in der Schalttafel und der Instrumentenabdeckung der Fall. Bei den Mittelbahnen, Seitenwagen und Kopfstützen der Sitze haben die Interieur-Spezialisten schwarzes FIA-Textil aus dem 918 Spyder verarbeitet, einen nicht brennbaren Motorsport-Stoff.
Als der Carrera GT 2003 auf den Markt kommt, gehört er mit einer Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h zu den schnellsten Serienfahrzeugen weltweit. Das Kohlefaser-Chassis und der mittig liegende Motor basieren auf Rennsporttechnologie. Den V10-Saugmotor hat Porsche ursprünglich für den Einsatz beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans entwickelt. Im Carrera GT beträgt der Hubraum 5,7 Liter. Seine Leistung von 612 PS (450 kW) trifft auf ein Leergewicht von nur 1380 Kilogramm
Das so genannte „Factory Re-Commission“ ist ein exklusives Angebot von Porsche im Rahmen des Sonderwunsch-Programms. Im Kundenauftrag setzen die Experten des Sportwagenherstellers umfassende technische Überarbeitungen für bereits im Besitz befindliche Fahrzeuge, auch klassische Modelle, um. Bei dieser Überholung im Werk wird das Fahrzeug praktisch in einen „Null Kilometer Zustand" versetzt, was auch entsprechend dokumentiert wird. Darüber besteht die Möglichkeit, den Porsche nachträglich mit individuellen Farb- und Materialoptionen auszustatten. Die Experten prüfen die Ideen des Kunden auf Umsetzbarkeit und arbeiten gemeinsam mit ihm die Details bis zur technischen Freigabe aus. So ist sichergestellt, dass das Resultat in allen Details den Qualitätsstandards von Porsche entspricht. Die aktuellen Fahrzeugdaten werden an das Unternehmensarchiv übermittelt, so dass alle Veränderungen transparent nachvollziehbar sind. ampnet/aum
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