Energiekonzern Eon setzt 360-Grad-Konzept für Transportunternehmen um
09 Dezember, 2025
Der Energiekonzern Eon setzt für das Transportunternehmen Wessels Logistik in Rhede (NRW) ein 360-Grad-Energiekonzept zur Dekarbonisierung des Lkw-Warenverkehrs um.
Es besteht aus Ladeinfrastruktur, Solaranlage samt Großbatteriespeicher und neuem Trafo. Vier Ladestationen mit insgesamt acht Ladepunkten speziell für das Laden von elektrischen Lkw mit je bis zu 400 Kilowatt Ladeleistung stehen ab sofort am Firmensitz zur Verfügung. Diese sind ohne Rangieraufwand oder das Abkoppeln von Aufliegern zugänglich. Wessels Logistik hat sechs elektrische Lastwagen in der Flotte, drei weitere kommen zum Jahreswechsel hinzu. Die Hälfte der Ladepunkte sind aber auch für andere Unternehmen zugänglich.
Klimafreundlichen Strom für die Ladestationen liefert eine neue Solardachanlage mit 521 Kilowattpeak Leistung. Sie erstreckt sich mit 1146 Modulen auf rund 4.000 Quadratmetern Dachfläche der Firmengebäude von Wessels Logistik. Die Photovoltaikanlage kann rechnerisch pro Jahr mehr als 450.000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen – umgerechnet entspricht das circa 375.000 Kilometer Fahrstrecke mit elektrischen Schwerlast-Lkw.
Solarstrom, der nicht sofort verbraucht wird, landet in einem Batteriespeicher mit 1.288 Kilowattstunden Kapazität und 736 kW Leistung. So steht die Energie beispielsweise der Flotte zur Verfügung, sobald wieder ein Lastkraftwagen am Standort ist und lädt – das maximiert den Solarstrom-Eigenverbrauch und macht das Unternehmen unabhängiger von Energiepreisen. Ein neuer Trafo ermöglicht zudem die umfassende Elektrifizierung des Betriebshofs. ampnet/aum
Klimafreundlichen Strom für die Ladestationen liefert eine neue Solardachanlage mit 521 Kilowattpeak Leistung. Sie erstreckt sich mit 1146 Modulen auf rund 4.000 Quadratmetern Dachfläche der Firmengebäude von Wessels Logistik. Die Photovoltaikanlage kann rechnerisch pro Jahr mehr als 450.000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugen – umgerechnet entspricht das circa 375.000 Kilometer Fahrstrecke mit elektrischen Schwerlast-Lkw.
Solarstrom, der nicht sofort verbraucht wird, landet in einem Batteriespeicher mit 1.288 Kilowattstunden Kapazität und 736 kW Leistung. So steht die Energie beispielsweise der Flotte zur Verfügung, sobald wieder ein Lastkraftwagen am Standort ist und lädt – das maximiert den Solarstrom-Eigenverbrauch und macht das Unternehmen unabhängiger von Energiepreisen. Ein neuer Trafo ermöglicht zudem die umfassende Elektrifizierung des Betriebshofs. ampnet/aum
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