Modellpflege - Skoda Octavia Combi
01 August, 2025
Der Skoda Octavia Combi galt lange Zeit als Auto der Vernunft. Wer keinen Premium-Stern, aber ein Maximum an
Pragmatismus wollte, wurde hier glücklich:
viel Platz, solide Technik, niedriger Preis. Mit der Modellpflege der vierten Generation präsentiert sich der tschechische Kombi ambitionierter denn je – technisch wie preislich.
Im Alltagstest mit dem 150 PS starken Mildhybrid-Benziner zeigt der Octavia Combi einmal mehr, was ihn groß gemacht hat:
Er fährt komfortabel, leise und erstaunlich effizient. Der kultivierte Antrieb liefert genug Kraft für Alltag und Langstrecke, das Fahrwerk ist ausgewogen abgestimmt, die Sitze langstreckentauglich.
Herausragend bleibt das Raumangebot:
Mit bis zu 1700 Litern Ladevolumen, flacher Ladekante und variablem Ladeboden punktet der Octavia wie eh und je. Dazu kommt mit der jüngsten Modellauffrischung ein ordentliches Technik-Update. Zwei große Displays, gute Sprachsteuerung, hochwertige Materialien und clevere Details wie USB-C-Anschlüsse im Fond oder integrierte Sonnenrollos lassen kaum Komfortwünsche offen – zumindest, wenn man bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen.
Denn der neue Octavia Combi weiß, was er wert ist – und verlangt es auch. Knapp 37.000 Euro stehen mindestens auf dem Preisschild der getesteten „Selection“-Variante.
Der neue Octavia Combi ist zweifellos ein großartiger Allrounder mit enormem Nutzwert und hoher Alltagstauglichkeit. Nur das vernünftige Preis-Leistungs-Verhältnis, einst sein größtes Ass, gerät ins Wanken. Bleibt zu hoffen, dass Autobauer Skoda nicht vergisst, woher der Erfolg kommt – und wer ihn möglich gemacht hat. ampnet/aum
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