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Kfz-Zulassungen im Februar 2024

05 März, 2024

Welche Automobilmarken wiesen den stärksten Zuwachs im Februar 2024 aus?

217.388 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Februar 2024 neu zugelassen und damit Plus 5,4 Prozent mehr als im Vergleichsmonat. Die Anzahl der gewerblichen Neuzulassungen nahm um 6,1 Prozent zu, ihr Anteil betrug 67,5 Prozent. Die privaten Neuzulassungen (32,4 %) stiegen um 4,0 Prozent.

Unter den deutschen Marken wies Porsche mit einem Plus von 66,5 Prozent den stärksten Zuwachs im Februar 2024 auf und erreichte einen Neuzulassungsanteil von 2,0 Prozent. Die Marken Smart (+42,4 %/0,6 %) und Opel (+20,1 %/5,3 %) konnten ebenfalls Zugewinne im zweistelligen Bereich erzielen. Einstellige Zulassungssteigerungen entfielen auf die Marken BMW (+8,1 %/7,4 %) und VW (+2,1 %/18,6 %). Rückläufige Neuzulassungszahlen verzeichneten MAN (-37,1 %/0,0 %), Audi (-21,9 %/6,6 %), Ford (-13,8 %/3,5 %), Mini (-10,8 %/1,2 %) und Mercedes (-7,4 %/9,2 %). Mit 18,6 Prozent war VW die anteilstärkste deutsche Marke.

Bei den Importmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Skoda mit einem Plus von 15,3 Prozent und einem Anteil von 7,3 Prozent am deutlichsten zu, gefolgt von Seat mit einem Plus von 45,0 Prozent und einem Neuzulassungsanteil von 5,4 Prozent. Unter den Volumenherstellern erreichte Volvo mit einem Plus von 83,5 Prozent den größten Zuwachs gegenüber dem Vergleichsmonat, der Anteil betrug 2,5 Prozent. Auch Kia (+24,5 %/2,6 %), Dacia (+22,1 %/2,7 %), Toyota (+14,0 %/3,0 %) und Hyundai (+0,4 %/3,2 %) fuhren im Februar ein positives Ergebnis ein. Die Importmarken Tesla (-21,7 %/2,8 %) und Fiat (-9,7 %/2,4 %) lagen unterhalb des Ergebnisses des Vorjahresmonats.

Mit einem Anteil von 28,5 Prozent waren die SUVs (+1,4 %) das stärkste Segment, gefolgt von der Kompaktklasse, deren Anteil nach einem Zuwachs von Plus 21,0 Prozent 19,5 Prozent ausmachte. Zweistellige Anteile erreichten auch die Geländewagen (12,1 %/+9,5 %) und die Kleinwagen (11,3 %/+0,9 %). Die Sportwagen (1,2 %) hingegen erzielten mit einem Plus von 27,9 Prozent die deutlichste Steigerung. Ebenfalls im Plus lagen die Segmente Großraum-Vans
(+10,7 %/2,4 %), Mini-Vans (+10,2 %/0,8 %), Wohnmobile (+7,8 %/2,6 %), Minis (+6,0 %/4,0 %) und die Mittelklasse (+2,9 %/9,9 %). Die Segmente Obere Mittelklasse (-18,8 %/2,5 %), Oberklasse (-15,6 %/0,8 %) und Utilities (-7,5 %/3,9 %) lagen wiederum hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats.

77.106 Pkw waren mit einem Benzinantrieb ausgestattet. Das war ein Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 35,5 Prozent. 42.153 Neuwagen waren mit einem Dieselantrieb ausgestattet, das war ein Plus von 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 19,4 Prozent. 69.367 Neuwagen verfügten im Februar 2024 über einen hybriden Antrieb und bewirkten einen Anteil von 31,9 Prozent (+17,6 %), darunter 14.575 Plug-in-Hybride (6,7 %/ +22,3 %). 12,6 Prozent der Neuzulassungen waren Elektro-Pkw (BEV). Mit 27.479 Neuwagen lag diese Antriebsart um 15,4 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Es kamen 1.249 flüssiggasbetriebene Pkw zur Neuzulassung (0,6 %/+48,9 %) und 21 Pkw mit Erdgasantrieb (0,0 %/-80,9 %). Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen stieg um 2,5 Prozent und betrug 122,8 g/km.
Auf dem Nutzfahrzeugmarkt war bei allen Fahrzeugklassen ein Zuwachs zu verzeichnen (siehe Tabelle), wobei dieser bei den Kraftomnibussen (+25,3 %) und den Lastkraftwagen (Lkw) (+21,6 %) am deutlichsten ausfiel. 17.565 fabrikneue Krafträder und damit Plus 3,5 Prozent mehr als im Vergleichsmonat kamen im Februar zur Neuzulassung.

Insgesamt wurden 271.316 Kraftfahrzeuge (Kfz) (+6,7 %) und 21.789 Kfz-Anhänger (+2,4 %) erstmals in den Verkehr gebracht.

Im Februar 2024 wechselten insgesamt 629.110 Kfz (+6,0 %) und 32.963 Kfz-Anhänger (+6,8 %) die Halterin beziehungsweise den Halter. www.kba.de

Flensburg, 5. März 2024, Kraftfahrt-Bundesamt

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