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Sind Kompletträder günstiger als Reifen ohne Felgen?

21 November, 2022

Durch den Kauf von Kompletträder (Reifen mit Felgen) können Verbraucher über die Lebensdauer der Reifen bis zu

716 Euro sparen und haben gleichzeitig länger etwas von den Pneus. Das zeigt eine aktuelle Betrachtung vom Vergleichsportal "Check24".

Über einen sechsjährigen Lebenszyklus liegen die Kosten für Reifen ohne Felgen inklusive Werkstattkosten bei 1.226 Euro. Die Kosten für einen Satz Kompletträder belaufen sich über den gleichen Zeitraum auf 510 Euro - das ist eine Ersparnis von 58 Prozent.
Die zusätzlichen Kosten bei Reifen ohne Felgen entstehen, da für das Auf- und Abziehen der Reifen eine professionelle Montagemaschine benötigt wird.

"Kompletträder haben gegenüber Reifen ohne Felgen einige Vorteile", betont Dr. Sebastian Jans, Managing Director Autoteile bei "Check24".
Verbraucher könnten Reifen mit Felgen selbstständig anbringen und so einen Werkstatttermin mit zusätzlichen Kosten vermeiden. Die Nutzungsdauer von Kompletträdern sei außerdem länger als die von Reifen ohne Felgen. Durch das wiederholte Auf- und Abziehen der Reifen auf Felgen würde das Reifenleben deutlich verkürzt. Zudem sei die Lagerung von Reifen mit Felgen einfacher. Die Überwinterung für Reifen ohne Felgen sei mit aufwendigen Vorkehrungen verbunden, wie beispielsweise einer aufrechten Lagerung und einer regelmäßigen Drehung über den Lagerzeitraum hinweg.

Neben einem Vergleich der verschiedenen Reifen- und Felgenhersteller lohnt sich insbesondere auch der Vergleich unterschiedlicher Radgrößen, da auf nahezu allen Pkws eintragungsfrei verschiedene Größen montiert werden können.

Eine Analyse beispielhafter Automodelle ergab demnach ein Sparpotenzial von bis zu 570 Euro pro Rad.
Das teuerste Komplettrad für den Audi A6 3.2 FSI Quattro kostet 792 Euro.
Das günstigste Modell gibt es bereits ab 222 Euro - eine Ersparnis von 72 Prozent.
Ein Komplettrad für den Opel Astra 1.7 CDTI gibt es je nach Modell und Größe zwischen 139 Euro und 639 Euro - das ist eine Preisspanne von 500 Euro.
Verbraucher müssten nach Auskunft von Dr. Sebastian Jans nicht zwingend die Radgröße wählen, die in der Zulassungsbescheinigung stehe. Ein Blick in das Gutachten des Felgenherstellers bzw. in die Allgemeine Betriebserlaubnis gäbe Auskunft darüber, ob die Wunschfelge für das eigene Fahrzeug zulässig sei. mid/asg

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