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Kfz-Zulassungen im Oktober 2021: Beliebte Fahrzeugmarken

03 November, 2021

Im Oktober 2021 wurden 178.683 Pkw neu zugelassenen. Beliebte Fahrzeugmarken waren:

Flensburg, 3. November 2021.
Die Neuzulassungen für gewerbliche Halter gingen um -34,9 Prozent zurück, die privaten Neuzulassungen nahmen im Berichtsmonat um -34,8 Prozent ab. Die Verteilung der Anteile der gewerblich, beziehungsweise privat zugelassenen Neuwagen entsprach der des Vorjahresmonats (gewerblich: 61,8 %, privat: 38,1 %).

Unter den deutschen Fahrzeugmarken erreichte Smart im Oktober mit +13,0 Prozent eine Zulassungssteigerung. Die weiteren Marken verzeichneten im Vergleich zum Vorjahresmonat Rückgänge.
Bei Porsche fiel der Rückgang mit -0,8 Prozent am geringsten aus. Für alle anderen Fahrzeugmarken wies die Zulassungsstatistik zweistellige Rückgänge auf, die von -16,2 Prozent bei BMW bis -57,7 Prozent bei Audi reichten (Opel: -27,6 %, Mini: -31,5 %, Ford: -39,9 %, VW: -40,2 %, Mercedes: -45,0 %). VW war mit 15,8 Prozent die anteilstärkste deutsche Marke.

Bei den Importmarken legte Tesla mit +482,9 Prozent am deutlichsten zu, gefolgt von Polestar mit +84,7 Prozent. Auch Mitsubishi (+5,9 %), Subaru (+5,8 %), Ssangyong (+4,6 %), Jeep (+4,5 %) und DS (+1,1 %) konnten im Berichtsmonat Zulassungssteigerungen verzeichnen. Die weiteren Importmarken verbuchten hingegen Zulassungsrückgänge, die bei Skoda (-55,3 %) und Jaguar (-55,1 %) mit jeweils mehr als 50 Prozent am deutlichsten ausfielen. Den größten Neuzulassungsanteil erreichte Fahrzeugmarke Hyundai mit 4,5 Prozent.

Die rückläufigen Neuzulassungszahlen schlugen sich mit Ausnahme der Oberklasse, die ein Zulassungsplus von +15,3 Prozent erreichte, sowie der Wohnmobile mit +2,8 Prozent, auf alle Segmente nieder. 28,5 Prozent aller Neuzulassungen entfielen auf das Segment der SUVs, die mit -14,3 Prozent die geringste Einbuße auswiesen, gefolgt von der Kompaktklasse, die nach einem Rückgang von -44,0 Prozent einen Anteil von 16,9 Prozent erreichte. Kleinwagen waren trotz eines Rückgangs von -44,8 Prozent das drittstärkste Segment. Sportwagen (-33,6 %) und Geländewagen (-32,7 %) büßten im Vergleich mit dem Vorjahresmonat rund ein Drittel der Neuzulassungen ein. Rückgänge von mehr als 50 Prozent zeigten sich bei den Großraum-Vans (-61,2 %) und den Utilities (-51,5 %).

30.560 Elektro (BEV)-Neuwagen kamen zur Zulassung, ihr Anteil betrug 17,1 Prozent, die Steigerung zum Vorjahresmonat betrug +32,0 Prozent. 51.327 Pkw und damit -18,4 Prozent weniger als im Vergleichsmonat waren mit hybridem Antrieb ausgestattet, das waren mehr als ein Viertel (28,7 %) aller Neuzulassungen, darunter 23.734 Plug-in-Hybride, deren Anzahl um -4,5 Prozent zurückging und damit einen Anteil von 13,3 Prozent erreichten.
Die Anzahl neu zugelassener Pkw mit Benzinantrieb ging um -43,9 Prozent zurück, ihr Anteil betrug 36,2 Prozent. Der Anteil der dieselbetriebenen Neuwagen betrug nach einem Rückgang von -56,7 Prozent 17,3 Prozent.
Mit 999 Einheiten wurden +14,6 Prozent mehr Neuwagen mit der Antriebsart Flüssiggas zugelassen, ihr Anteil belief sich auf 0,6 Prozent. Bei den Erdgasfahrzeugen (165 Pkw) gab es hingegen einen Rückgang von -70,8 Prozent, ihr Anteil machte 0,1 Prozent aus.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging um -14,9 Prozent zurück und betrug 111,9 g/km.

Am Nutzfahrzeugmarkt zeigten sich im Berichtsmonat Rückgänge in allen Fahrzeugklassen. Mit -26,1 Prozent fiel das Minus bei den Lastkraftwagen (Lkw) am deutlichsten aus, die Kraftomnibusse gingen um -8,4 Prozent zu-rück. Bei den Zugmaschinen insgesamt betrug der Rückgang -4,4 Prozent, bei den darunter befindlichen Sattelzugmaschinen betrug der Rückgang -16,9 Prozent.

Die Neuzulassung der Krafträder war mit -17,8 Prozent ebenfalls rückläufig.

Insgesamt wurden 221.251 Kraftfahrzeuge (Kfz) (-32,5 %) und 25.284
(-13,0 %) Kfz-Anhänger neu zugelassen.

Eine positive Bilanz zeigte sich auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt nur bei den Kraftomnibussen, die gegenüber dem Vorjahresmonat um +6,1 Prozent zulegten. Die weiteren Fahrzeugklassen waren weniger gefragt als im Vorjahresmonat, wobei das Minus bei den Sattelzugmaschinen (-19,2 %), den Pkw (-16,3 %) und den Krafträdern (-12,0 %) zweistellig ausfiel. Insgesamt nahm die Zahl der Besitzumschreibungen mit 620.115 Kfz um -15,7 Prozent ab. 33.832 Kfz-Anhänger wechselten die Halterin beziehungsweise den Halter und damit -6,8 Prozent weniger als im Oktober 2020. www.kba.de

Kraftfahrt-Bundesamt Flensburg

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