Beliebte Weiterbildungen von Kfz-Mechatronikern
28 Oktober, 2021
Autos entwickeln sich fast so rasant wie Handys. Selbst Kunden müssen sich mit Fahrzeugen auseinanderzusetzen, um sie kennen- und fahren zu lernen. Zahlreiche Displays, neue Funktionen und moderne
Accessoires sichern den Fahrkomfort und erinnern an Servicetermine. Im Gegensatz zu Kunden, müssen Kfz-Mechatroniker die Technik mehrerer Modelle und Marken beherrschen, um fachkundig beraten zu können. Ohne Weiterbildungen geht es da nicht.
Die gefragteste Weiterbildung – der Meister
Mit dem Traum vom eigenen Unternehmen streben viele ausgebildete Kfz-Mechatroniker an, den Meister zu machen. In der Branche ist er vorgeschrieben, wenn auch nicht unbedingt für den Inhaber. Doch das Gehalt des Meisters ist das höchste, daher wollen viele Gründer von Kfz Servicebetrieben oder Autohäusern diesen selbst erwerben. Außerdem sind sie dann auch nicht davon abhängig, ob ein Meister kündigt oder in Rente geht. Die Seminarinhalte des Meisterkurses sind zudem für Unternehmer sehr hilfreich. Von betriebswirtschaftlichen Themen bis zum Konfliktgespräch finden sich Lektionen, die einen Jungunternehmer auf Mitarbeiterführung und Ausbildung von jungen Nachwuchskräften vorbereiten.
Als Verantwortlicher sorgt der Inhaber natürlich dafür, dass sein Personal ebenfalls bestens geschult ist. Die Kundenanfragen werden immer spezifischer und wenn ein Kfz-Mechatroniker keine Kompetenz ausstrahlt, verlieren die Kunden das Vertrauen in die Werkstatt. Immerhin kann von einem Ausfall des Autos das Leben der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer abhängen. Entsprechend wichtig ist es, dass jeder Mitarbeiter einer Werkstatt mit den Kunden vertrauensbildend kommunizieren und fachlich kompetent beraten kann. Hierfür gibt es Weiterbildungen in Kommunikation, Reklamationsmanagement und ggf. auch in der Persönlichkeitsentwicklung, wenn Mitarbeiter ihr Selbstbewusstsein stärken und auf Menschen zugehen lernen müssen.
Weiterbildung finden
Geeignete Weiterbildungen zu finden gelingt in Kooperation mit Bildungsdienstleistern oder Arbeitsagentur. Sowohl die Arbeitsagentur wie auch Bildungsanbieter verfügen über ein Kursnet, in dem Seminare vorgestellt werden. Zudem sind Berater im Arbeitgeberservice hilfreich, wenn es darum geht, den Weiterbildungsbedarf festzustellen. Denn viele Seminare sind förderfähig und können bezuschusst werden.
Fest steht, dass Weiterbildung nicht erst dann zum Thema werden darf, wenn Kunden mit speziellen Anfragen und Wünschen kommen. Wer aus Kosten- oder Zeitgründen auf kontinuierliche Fortbildung seiner Mitarbeiter verzichtet, spart am falschen Ende.
Mögliche Inhalte von Weiterbildungen
TÜV-Vorschriften, Abgaswerte oder Emissionen sind Begriffe, die jeder kennt. Kfz-Mechatroniker dürfen sich aber nicht hinter den Worthülsen verstecken, sondern müssen auf Nachfrage wissen, welche Werte im Toleranzbereich liegen und ob ein Auto noch ausreichend Bremsbelag hat, um durch den „TÜV“ zu kommen.
Rechtliche Vorschriften können sich ändern. Die Feinstaubbelastungsgrenzen oder die Plakettenverordnung gibt es zwar schon lange, doch um auf dem neuesten Stand zu sein, schaden Fortbildungen in rechtlichen Themen nicht.
Die Praxis lockt deutlich mehr Interessenten zu Weiterbildungen. Neue Diagnosetools, Antriebstechniken und Werkzeuge kennen und bedienen zu lernen, ist wichtig für den täglichen Einsatz. Allein die Vorstellung, dass ein Kfz-Mechatroniker ein Stethoskop zückt, um die Motorgeräusche zu untersuchen, hätte vor ein paar Jahren noch als Gag für eine Comedyserie herhalten können. Heute sind Autoreparateure eine Mischung aus Handwerker, Programmierer und Techniker, was leider auch dazu führt, dass Mitarbeiter, deren Ausbildung länger zurück liegt, fast nur noch Tätigkeiten wie Reifen- und Ölwechsel vornehmen können, wenn sie es versäumt haben, sich weiterzubilden.
Hersteller bieten Seminare an
Vertragswerkstätten haben die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter direkt beim Hersteller schulen zu lassen. Während die Digitalisierung im Fahrzeug voranschreitet, dürfen die Mitarbeiter an der Basis nicht vergessen werden, denn sie sind gefragt, wenn Fehlercodes für Verunsicherung sorgen oder im Cockpit plötzlich Warnleuchten blinken.
Wie wichtig Weiterbildungen sind, zeigt auch die IAA jedes Mal aufs Neue. Das Auto ist nicht mehr einfach nur ein fahrbarer Untersatz. Es vereint Mobilität, Design, Ergonomie und künstliche Intelligenz. Autonomes Fahren ist kein Traum mehr und wenn sich dies durchsetzt, steigen die Ansprüche an Fachwissen, die Vorausschaubarkeit und das technische Geschick von Kfz-Mechatronikern ins Unermessliche. Die Einführung weiterer Antriebstechniken brachte ebenfalls einen Weiterbildungsbedarf mit sich. Gerade bei E-Autos oder hybriden Antrieben dürfen die Kfz Mechatroniker von heute miterleben, wie sich diese Verfahren aus den Kinderschuhen heraus entwickeln.
Doch nicht nur Autobauer zählen zu Herstellern, die mit ihren eigenen Fortbildungsangeboten für Sicherheit und Qualität sorgen. Auch Softwareanbieter die Programme auf den Markt bringen, mit denen Autohäuser und Werkstätten arbeiten, gehören dazu. Kundendaten müssen gespeichert und gesichert werden. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ersatzteilbeschaffung und Instandsetzung wird elektronisch organisiert und verwaltet. Eine Rechnung kann bereits in dem Moment gedruckt werden, wenn das Fahrzeug von der Hebebühne rollt. Jedenfalls, wenn die Mitarbeiter entsprechend geschult und fit am Computer und im Programm sind.
Mechatroniker arbeiten nicht nur in Werkstätten
Bereits in der Entwicklung und Produktion arbeiten Kfz-Mechatroniker mit. Entsprechend sind hier andere Fortbildungen gefragt, wie in der Instandhaltung. Zudem unterscheiden sich die Schwerpunkte in der Instandhaltung zwischen Karosserie, Sicherheitstechnik, Elektronik, Hydraulik und Motortechnik.
In produzierenden Unternehmen sind vor allem Weiterbildungen rund ums Qualitätsmanagement und die Qualitätssicherung gefragt. Diverse Zertifizierungsverfahren stehen hier ganz oben auf der Agenda, gelten Zertifikate doch auch als eine Art “Gütesiegel“. Wer sich hier gut qualifizieren lässt, arbeitet fast nicht mehr am Kraftfahrzeug, sondern nur noch am Schreibtisch. Es werden Standards erarbeitet, wie bei bestimmten Fehlern vorzugehen ist und selbstverständlich soll nur die beste Qualität das Werk verlassen.
Nicht zuletzt sind Mechatroniker auch im Verkauf tätig. Dies kann ein Geschäft für Autoteile sein, aber auch ein Autohaus. Der Verkauf kann einem von Natur aus liegen, doch auch hier sind diverse Weiterbildungen hilfreich, um Kunden zu gewinnen und zu binden.
Spezialisierung von Kfz-Mechatronikern
Kraftfahrzeuge beschränken sich nicht nur auf PKW. Mechatroniker können sich entsprechend auf Fahrzeuge aus dem Transportwesen, der Landwirtschaft und sogar auf Seilbahnen oder Schiffe spezialisieren. Je ausgefallener das Einsatzgebiet, desto besser sind die Karrierechancen.
Fazit:
Lebenslanges Lernen macht auch vor Mechatronikern nicht halt. Die permanente Weiterentwicklung von Antriebstechnik und Ausstattung von Fahrzeugen und der Wunsch, sich mittels künstlicher Intelligenz ein autonomes Fahren zu ermöglichen, dass zudem sehr sicher ist, bringt zwangsläufig Sicherheitstechniken, Kontrollmechanismen und Warneinrichtungen mit sich, die Mechatroniker kennen und beherrschen lernen müssen. Der Beruf ist damit aber auch noch attraktiver geworden, denn die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielseitig. Jede Automarke hat zudem eigene Entwicklungen in den Fahrzeugen verbaut, so dass es eine besonders große Herausforderung ist, in freien Werkstätten zu arbeiten, die nicht an einen Hersteller gebunden sind. ub/dom
Die gefragteste Weiterbildung – der Meister
Mit dem Traum vom eigenen Unternehmen streben viele ausgebildete Kfz-Mechatroniker an, den Meister zu machen. In der Branche ist er vorgeschrieben, wenn auch nicht unbedingt für den Inhaber. Doch das Gehalt des Meisters ist das höchste, daher wollen viele Gründer von Kfz Servicebetrieben oder Autohäusern diesen selbst erwerben. Außerdem sind sie dann auch nicht davon abhängig, ob ein Meister kündigt oder in Rente geht. Die Seminarinhalte des Meisterkurses sind zudem für Unternehmer sehr hilfreich. Von betriebswirtschaftlichen Themen bis zum Konfliktgespräch finden sich Lektionen, die einen Jungunternehmer auf Mitarbeiterführung und Ausbildung von jungen Nachwuchskräften vorbereiten.
Als Verantwortlicher sorgt der Inhaber natürlich dafür, dass sein Personal ebenfalls bestens geschult ist. Die Kundenanfragen werden immer spezifischer und wenn ein Kfz-Mechatroniker keine Kompetenz ausstrahlt, verlieren die Kunden das Vertrauen in die Werkstatt. Immerhin kann von einem Ausfall des Autos das Leben der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer abhängen. Entsprechend wichtig ist es, dass jeder Mitarbeiter einer Werkstatt mit den Kunden vertrauensbildend kommunizieren und fachlich kompetent beraten kann. Hierfür gibt es Weiterbildungen in Kommunikation, Reklamationsmanagement und ggf. auch in der Persönlichkeitsentwicklung, wenn Mitarbeiter ihr Selbstbewusstsein stärken und auf Menschen zugehen lernen müssen.
Weiterbildung finden
Geeignete Weiterbildungen zu finden gelingt in Kooperation mit Bildungsdienstleistern oder Arbeitsagentur. Sowohl die Arbeitsagentur wie auch Bildungsanbieter verfügen über ein Kursnet, in dem Seminare vorgestellt werden. Zudem sind Berater im Arbeitgeberservice hilfreich, wenn es darum geht, den Weiterbildungsbedarf festzustellen. Denn viele Seminare sind förderfähig und können bezuschusst werden.
Fest steht, dass Weiterbildung nicht erst dann zum Thema werden darf, wenn Kunden mit speziellen Anfragen und Wünschen kommen. Wer aus Kosten- oder Zeitgründen auf kontinuierliche Fortbildung seiner Mitarbeiter verzichtet, spart am falschen Ende.
Mögliche Inhalte von Weiterbildungen
TÜV-Vorschriften, Abgaswerte oder Emissionen sind Begriffe, die jeder kennt. Kfz-Mechatroniker dürfen sich aber nicht hinter den Worthülsen verstecken, sondern müssen auf Nachfrage wissen, welche Werte im Toleranzbereich liegen und ob ein Auto noch ausreichend Bremsbelag hat, um durch den „TÜV“ zu kommen.
Rechtliche Vorschriften können sich ändern. Die Feinstaubbelastungsgrenzen oder die Plakettenverordnung gibt es zwar schon lange, doch um auf dem neuesten Stand zu sein, schaden Fortbildungen in rechtlichen Themen nicht.
Die Praxis lockt deutlich mehr Interessenten zu Weiterbildungen. Neue Diagnosetools, Antriebstechniken und Werkzeuge kennen und bedienen zu lernen, ist wichtig für den täglichen Einsatz. Allein die Vorstellung, dass ein Kfz-Mechatroniker ein Stethoskop zückt, um die Motorgeräusche zu untersuchen, hätte vor ein paar Jahren noch als Gag für eine Comedyserie herhalten können. Heute sind Autoreparateure eine Mischung aus Handwerker, Programmierer und Techniker, was leider auch dazu führt, dass Mitarbeiter, deren Ausbildung länger zurück liegt, fast nur noch Tätigkeiten wie Reifen- und Ölwechsel vornehmen können, wenn sie es versäumt haben, sich weiterzubilden.
Hersteller bieten Seminare an
Vertragswerkstätten haben die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter direkt beim Hersteller schulen zu lassen. Während die Digitalisierung im Fahrzeug voranschreitet, dürfen die Mitarbeiter an der Basis nicht vergessen werden, denn sie sind gefragt, wenn Fehlercodes für Verunsicherung sorgen oder im Cockpit plötzlich Warnleuchten blinken.
Wie wichtig Weiterbildungen sind, zeigt auch die IAA jedes Mal aufs Neue. Das Auto ist nicht mehr einfach nur ein fahrbarer Untersatz. Es vereint Mobilität, Design, Ergonomie und künstliche Intelligenz. Autonomes Fahren ist kein Traum mehr und wenn sich dies durchsetzt, steigen die Ansprüche an Fachwissen, die Vorausschaubarkeit und das technische Geschick von Kfz-Mechatronikern ins Unermessliche. Die Einführung weiterer Antriebstechniken brachte ebenfalls einen Weiterbildungsbedarf mit sich. Gerade bei E-Autos oder hybriden Antrieben dürfen die Kfz Mechatroniker von heute miterleben, wie sich diese Verfahren aus den Kinderschuhen heraus entwickeln.
Doch nicht nur Autobauer zählen zu Herstellern, die mit ihren eigenen Fortbildungsangeboten für Sicherheit und Qualität sorgen. Auch Softwareanbieter die Programme auf den Markt bringen, mit denen Autohäuser und Werkstätten arbeiten, gehören dazu. Kundendaten müssen gespeichert und gesichert werden. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ersatzteilbeschaffung und Instandsetzung wird elektronisch organisiert und verwaltet. Eine Rechnung kann bereits in dem Moment gedruckt werden, wenn das Fahrzeug von der Hebebühne rollt. Jedenfalls, wenn die Mitarbeiter entsprechend geschult und fit am Computer und im Programm sind.
Mechatroniker arbeiten nicht nur in Werkstätten
Bereits in der Entwicklung und Produktion arbeiten Kfz-Mechatroniker mit. Entsprechend sind hier andere Fortbildungen gefragt, wie in der Instandhaltung. Zudem unterscheiden sich die Schwerpunkte in der Instandhaltung zwischen Karosserie, Sicherheitstechnik, Elektronik, Hydraulik und Motortechnik.
In produzierenden Unternehmen sind vor allem Weiterbildungen rund ums Qualitätsmanagement und die Qualitätssicherung gefragt. Diverse Zertifizierungsverfahren stehen hier ganz oben auf der Agenda, gelten Zertifikate doch auch als eine Art “Gütesiegel“. Wer sich hier gut qualifizieren lässt, arbeitet fast nicht mehr am Kraftfahrzeug, sondern nur noch am Schreibtisch. Es werden Standards erarbeitet, wie bei bestimmten Fehlern vorzugehen ist und selbstverständlich soll nur die beste Qualität das Werk verlassen.
Nicht zuletzt sind Mechatroniker auch im Verkauf tätig. Dies kann ein Geschäft für Autoteile sein, aber auch ein Autohaus. Der Verkauf kann einem von Natur aus liegen, doch auch hier sind diverse Weiterbildungen hilfreich, um Kunden zu gewinnen und zu binden.
Spezialisierung von Kfz-Mechatronikern
Kraftfahrzeuge beschränken sich nicht nur auf PKW. Mechatroniker können sich entsprechend auf Fahrzeuge aus dem Transportwesen, der Landwirtschaft und sogar auf Seilbahnen oder Schiffe spezialisieren. Je ausgefallener das Einsatzgebiet, desto besser sind die Karrierechancen.
Fazit:
Lebenslanges Lernen macht auch vor Mechatronikern nicht halt. Die permanente Weiterentwicklung von Antriebstechnik und Ausstattung von Fahrzeugen und der Wunsch, sich mittels künstlicher Intelligenz ein autonomes Fahren zu ermöglichen, dass zudem sehr sicher ist, bringt zwangsläufig Sicherheitstechniken, Kontrollmechanismen und Warneinrichtungen mit sich, die Mechatroniker kennen und beherrschen lernen müssen. Der Beruf ist damit aber auch noch attraktiver geworden, denn die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielseitig. Jede Automarke hat zudem eigene Entwicklungen in den Fahrzeugen verbaut, so dass es eine besonders große Herausforderung ist, in freien Werkstätten zu arbeiten, die nicht an einen Hersteller gebunden sind. ub/dom
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