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Autofahrer - Immer noch Vorbehalte gegen Fahrassistenten?

11 Januar, 2021

Eigentlich sollen Assistenzsysteme Autofahrern helfen, für Fahrkomfort und ein höheres Sicherheitsgefühl

sorgen. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus, wie die aktuelle "infas quo Studie" im Auftrag des Direktversicherers DA Direkt zeigt.

Denn die Zahlen sagen etwas anderes:
Jeder zweite deutsche Autofahrer (51 Prozent) hat in Gefahrensituationen kein Vertrauen in die aktuelle Assistenztechnik.

Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) befürchtet eine gefährliche Ablenkung. Hinzu kommt, dass nur jeder Fünfte (22 Prozent) die automatisierte Technik derzeit für ausgereift hält.

Ausgehend von aktuellen Zahlen des Direktversicherers DA Direkt Studie müssen Mobilitätsdienstleister und Autohersteller also noch Überzeugungsarbeit leisten, damit intelligente Fahrassistenten auch emotional akzeptiert werden.
Egal, ob Einparkfunktion, Notbremssystem oder intelligente Geschwindigkeitskontrolle mit Abstandsmessung und Spurwechselassistent: Bei mehr als der Hälfte der Befragten (56 Prozent) überwiegen Vorbehalte gegenüber den Systemen und Angst vor technischen Problemen, so die Studienergebnisse.

Trotz Verunsicherung zeigen sich immerhin 39 Prozent der Befragten schon heute davon überzeugt, dass die innovativen Assistenzsysteme zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr führen. Jeder Dritte (36 Prozent) ist zuversichtlich, dass aufgrund der automatisierten Technik künftig weniger Unfälle passieren werden.

26 Prozent der Autofahrer sind aber skeptisch in Bezug auf den in Aussicht gestellten Sicherheitsgewinn und sehen aktuell keinerlei Vorteile in der Technik. Es ist daher nicht überraschend, dass die Hälfte der Befragten, die über eine entsprechende System-Ausstattung in ihrem Auto verfügen, die Kontrolle über das Fahrzeug gar nicht erst abgeben will. mid/arei

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