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Sportwagenschmiede Spyker will es noch einmal wissen

28 August, 2020

Die einstige Sportwagenschmiede Spyker aus den Niederlanden will ab 2021 wieder Autos in Deutschland

bauen. Das zumindest besagt eine Pressemitteilung. Firmenchef Victor Muller hat sein Unternehmen offenbar immer noch nicht aufgegeben. Mit BR Engineering und dem Rennstall SMP soll nun abermals ein Anlauf zur Fertigung des C8 Preliator, des SUVs D8 Peking-to-Paris und des B6 Venator als Einstiegsmodell unternommen werden.

Die Produktion soll in Handarbeit bei der R-Company in Trier erfolgen, die sich auf den Verkauf und die Veredelung von Luxus-Sportwagen spezialisiert hat. Es soll bereits in 2021 losgehen. Und natürlich soll sich Spyker mit den neuen Investoren einen Namen im Rennsport machen.

Die Sportwagenschmiede Spyker hatte Anfang des vorigen Jahrzehnts Saab übernommen und war 2014 in wirtschaftliche Not geraten. Immer wieder gab es danach Bekundungen, man werde weitermachen. Fahrzeuge wurden in der Folgezeit auch gezeigt. Seit gut vier Jahren hatte man aber offiziell nichts mehr von der Sportwagenmanfaktur gehört. Zuletzt war Spyker 2017 auf dem Genfer Autosalon zu sehen gewesen. Insgesamt hat die Sportwagenschmiede Spyker in den vergangenen 15 Jahren nach eigenen Angaben 265 Straßenfahrrzeuge gebaut.

„Es besteht kein Zweifel, dass Spyker nach dem Niedergang von Saab Automobile AB im Jahr 2011 einige schwierige Jahre hinter sich hat. Mit dieser neuen Partnerschaft sind diese Tage jedoch vorbei und Spyker wird zu einem wichtigen Akteur im Marktsegment für Supersportwagen“, heißt es in der Pressemitteilung über den heute geschlossenen Kooperationsvertrag.

Spyker war ursprünglich ein Kutschenbauer in den Niederlanden, der in der Frühzeit des Automobils auch Autos baute. ampnet/jri

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