Wie sparsam sind Plug-in-Hybridfahrzeuge?
18 August, 2020
Sind Plug-in-Hybridfahrzeuge trotz ihres Mehrgewichtes durch E-Motor und Akku sparsamer als ihre Schwestermodelle mit herkömmlichem Antrieb?
Selbsternannte Spezialisten behaupten zwar gerne das Gegenteil. Aber akribische Tests der Zeitschrift "Auto Straßenverkehr" brachte es an den Tag: Plug-in-Hybridfahrzeuge sind trotz ihres Mehrgewichtes durch Elektromotor und Akku sparsamer als ihre Schwestermodelle mit herkömmlichem Antrieb.
Das Fachmagazin hat fünf Plug-in-Hybride und deren Schwestermodelle ohne Elektroantrieb im Stadtverkehr, auf Landstraßen und Autobahnen gefahren und die Verbräuche verglichen. Dabei war der Akku der Plug-in-Hybride beim Teststart jeweils leer.
Die Überraschung:
Keines der fünf Hybridmodelle verbrauchte mehr als das Schwestermodell mit reinem Verbrenner-Antrieb.
Am größten war der Unterschied bei Kia:
Der XCeed Hybrid verbrauchte nur 5,0 Liter Super, der reine Benziner schluckte 6,2 Liter auf 100 Kilometer.
Auch der VW Passat ist als Hybrid bei leerem Akku klar sparsamer als der reine Benziner. Der Plug-in-Hybridfahrzeug verbrauchte im Test 5,6 Liter Benzin, der reine Verbrenner 6,2 Liter.
Gleichstand herrscht beim Verbrauch mit 5,0 Litern Diesel bei der E-Klasse von Mercedes,
beim BMW Dreier (6,0 Liter) und dem Q5 von Audi (9,8 Liter) unterscheiden sich die Verbräuche um gerade mal 0,1 l - jeweils zugunsten der Plug-in-Hybride.
"Diese Ergebnisse widersprechen aber der gängigen Meinung, dass Plug-in-Hybride nur dann sparsamer sind, wenn ihr Akku an der Steckdose geladen wird", so die Tester.
Zwar seien Plug-in-Hybridfahrzeuge bis zu 300 Kilo schwerer als reine Verbrenner. Weil aber auch ein leerer Akku beim Bremsen oder Bergabfahren Energie speichere, könne er diese nutzen und den Verbrennungsmotor beim Anfahren und Beschleunigen unterstützen und dadurch den Verbrauch senken.
Selbst auf der Autobahn bei konstantem Tempo spielt das Mehrgewicht keine große Rolle. Ab etwa 80 km/h wird der Luftwiderstand zum wichtigsten Gegenspieler des Antriebs, nicht das Gewicht. mid/rhu
Weitere Infos und Details zum Test finden Sie in der Fachzeitschrift "Auto Straßenverkehr" (Heft 19 / 2020).
Das Fachmagazin hat fünf Plug-in-Hybride und deren Schwestermodelle ohne Elektroantrieb im Stadtverkehr, auf Landstraßen und Autobahnen gefahren und die Verbräuche verglichen. Dabei war der Akku der Plug-in-Hybride beim Teststart jeweils leer.
Die Überraschung:
Keines der fünf Hybridmodelle verbrauchte mehr als das Schwestermodell mit reinem Verbrenner-Antrieb.
Am größten war der Unterschied bei Kia:
Der XCeed Hybrid verbrauchte nur 5,0 Liter Super, der reine Benziner schluckte 6,2 Liter auf 100 Kilometer.
Auch der VW Passat ist als Hybrid bei leerem Akku klar sparsamer als der reine Benziner. Der Plug-in-Hybridfahrzeug verbrauchte im Test 5,6 Liter Benzin, der reine Verbrenner 6,2 Liter.
Gleichstand herrscht beim Verbrauch mit 5,0 Litern Diesel bei der E-Klasse von Mercedes,
beim BMW Dreier (6,0 Liter) und dem Q5 von Audi (9,8 Liter) unterscheiden sich die Verbräuche um gerade mal 0,1 l - jeweils zugunsten der Plug-in-Hybride.
"Diese Ergebnisse widersprechen aber der gängigen Meinung, dass Plug-in-Hybride nur dann sparsamer sind, wenn ihr Akku an der Steckdose geladen wird", so die Tester.
Zwar seien Plug-in-Hybridfahrzeuge bis zu 300 Kilo schwerer als reine Verbrenner. Weil aber auch ein leerer Akku beim Bremsen oder Bergabfahren Energie speichere, könne er diese nutzen und den Verbrennungsmotor beim Anfahren und Beschleunigen unterstützen und dadurch den Verbrauch senken.
Selbst auf der Autobahn bei konstantem Tempo spielt das Mehrgewicht keine große Rolle. Ab etwa 80 km/h wird der Luftwiderstand zum wichtigsten Gegenspieler des Antriebs, nicht das Gewicht. mid/rhu
Weitere Infos und Details zum Test finden Sie in der Fachzeitschrift "Auto Straßenverkehr" (Heft 19 / 2020).
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