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Bahn lehnt Reservierungspflicht ab

12 August, 2020

Die Bahn-Züge werden wieder voller, da ist Abstandhalten kaum mehr möglich. Eine Reservierungspflicht könnte

eine Lösung sein, damit klar gesteuert werden kann, wie viele Menschen in einen Zug steigen. Doch das lehnt die Deutsche Bahn ab.

Konzernsprecher Achim Stauß sagte dem ARD-Hauptstadtstudio, für die Bahn sei das keine Option, weil eine Pflicht zu reservieren mit vielen Einschränkungen verbunden sei - etwa für kurzentschlossene Kunden.

"Es ist nun mal so, dass auch Fahrgäste spontan kommen. Ich denke an die 50.000 Bahncard-100-Kunden, ich denke an die vielen Kunden, die eine Monatskarte für eine bestimmte Strecke haben", sagte Strauß. Denen wolle man das spontane Bahnfahren weiter ermöglichen. "Denn das ist der große Vorteil gegenüber dem Flugzeug, diesen Vorteil möchten wir im Sinne der Fahrgäste auch nicht aufgeben."

Auch das Bundesverkehrsministerium will an dem offenen Buchungssystem festhalten. Es verweist unter anderem darauf, dass sich Fahrgäste auf der Internetseite der Bahn www.bahn.de darüber informieren können, ob Züge stark ausgelastet sind.

Die Option, bestimmte Plätze frei zu halten, um Abstand zu gewährleisten, lehnt die Bahn ebenfalls ab. "Wir möchten Familien, wir möchten Pärchen auch weiter ermöglichen, zusammen zu sitzen", sagte Strauß. Allerdings schließe man das Reservierungssystem früher, es würden also nicht mehr alle Plätze im Zug vorab vergeben. mid/rlo

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