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Vernetztes Hilfssystem: Notruf für Motorradfahrer

04 Juni, 2020

In neuen Autos ist der automatische Notruf inzwischen Pflicht. Jetzt stellt der Autozulieferer Bosch ein vernetztes Hilfssystem für Motorräder

namens Help Connect vor. Damit soll im Fall eines Unfalls die Rettungskette beschleunigt werden.

Der Hintergrund:
Das Risiko, bei einem Crash getötet zu werden, ist für Motorradfahrer bis zu 20 Mal höher als für Autofahrer.

Als "digitalen Schutzengel", bezeichnet Bosch-Chef Harald Kröger das neue Angebot. Das vernetzte Notrufsystem erkennt Unfälle mithilfe eines intelligenten Crash-Algorithmus in der Sensoreinheit des Fahrzeugs.

Per Smartphone-App werden unter anderem Informationen zu Unfallort und Fahrer über das Bosch Service Center an die Rettungskräfte übermittelt, das erleichtert und beschleunigt das Auffinden des Unfallopfers. Schließlich kann eine automatische Meldung die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte am Unfallort in Einzelfällen um bis zu 50 Prozent reduzieren.

Auch andere Smartphone-Apps,etwa von Motorradherstellern, lassen sich laut Bosch in die Notruflösung einbinden.
Zunächst wird der elektronische Helfer in Deutschland angeboten.
Die Nutzer können aber auch im europäischen Ausland in Deutsch oder Englisch mit dem Service Center kommunizieren. "Meldet sich ein Fahrer aufgrund eines schweren Unfalls nicht, werden die Rettungskräfte unverzüglich an den Unglücksort gelotst", so ein Firmensprecher. mid/rhu

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