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So checkt man gebrauchte Hybridfahrzeuge

28 April, 2020

Experten wissen, wie man gebrauchte Hybridfahrzeuge auf Herz und Nieren testet. Der Kauf eines

Gebrauchtwagens ist nicht nur Vertrauenssache. Darum gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Jetzt boomt der Markt für gebrauchte Hybridfahrzeuge. Bei solchen Gebrauchten müssen gleich zwei Motoren überprüft werden. Experten wissen, wie man Hybride auf Herz und Nieren testet.

Wer ein gebrauchtes Hybridfahrzeug kauft, muss also auch den elektrischen Antriebsstrang untersuchen. "Dieser ist zwar in der Regel nicht so verschleißanfällig wie die anderen Bauteile, dafür sind Fehler und Probleme schwerer zu erkennen, nur ein Fachmann mit der entsprechenden Ausbildung sollte an den Komponenten arbeiten", sagt Markus Kröger, Chef der auf überprüfte und mit Garantie versehene Gebrauchtwagen spezialisierten Fahrzeug-Börse "hey car".

Dabei gebe es zunächst drei Dinge zu beachten:
- Prüfen der Rekuperation:
Energie speist der Hybrid in den meisten Fällen durch Rekuperation ein, der Elektromotor wird zum Generator und lädt dadurch die Batterie. Bei Plug-in-Hybriden kommt die Möglichkeit einer externen Ladung an einer Ladesäule hinzu. Um zu überprüfen, ob die Rekuperation richtig funktioniert, empfiehlt heycar die Batterie erst fast leer zu fahren und dann zu prüfen, ob durch Bremsvorgänge Energie zurückgespeist wird - und der Akkustand wieder steigt.

- Reibungsloses Zusammenspiel der Antriebe:
Bei mäßiger Geschwindigkeit mit geringen Beschleunigungen fahren Hybride meist rein elektrisch. Beschleunigt der Fahrer aber etwa aus dem Stand stark, schaltet sich zum E-Motor der Verbrenner hinzu, um so für zusätzliche Power zu sorgen. In der Regel sollte das fast unmerklich vonstattengehen.
Käufer achten also am besten darauf, ob der Übergang ohne Probleme verläuft:
Zeichen für Auffälligkeiten sind starkes Ruckeln oder ein Geschwindigkeitsabfall beim Wechsel der Antriebsarten.

- Laufzeiten der Garantie:
Die elektrischen Komponenten im Fahrzeug haben in der Regel abweichende und längere Garantien.
Doch auch diese gelten nicht ewig:
je nach Anbieter ist zwischen 100.000 und 160.000 Kilometer Schluss, auch die Batterie-Leistung kann vorher schon etwas zurückgehen. Daher sollte die Garantie immer geprüft werden, genauso, ob vorgesehene Wartungsarbeiten dokumentiert wurden.

"Wir empfehlen Interessenten, die sich noch nicht so tief in die Welt der Hybridantriebe eingearbeitet haben, den Kontakt zu einem Fahrzeughändler", sagt Kröger. So erhalte man auch eine Garantie auf das Fahrzeug und habe somit länger Freude daran. mid/wal

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