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Lichttest 2019: Autofahrer mit mehr Durchblick

29 November, 2019

Perfekt funktionierende Autoscheinwerfer sind eine Grundvoraussetzung für Verkehrssicherheit. Der jährliche Lichttest

sorgt für mehr Durchblick. Und da können sich die Ergebnisse 2019 durchaus sehen lassen.

Nur noch 28,8 Prozent der Pkw in Deutschland wurden demnach Probleme mit der Beleuchtung bescheinigt, 2018 waren es mit 32,6 Prozent deutlich mehr.

Der Anteil der Blender, also der Fahrzeuge mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern, ist demnach auf 8,5 Prozent gesunken (2018: 10,3 Prozent). Zu niedrig eingestellte Frontlichter sind mit 8,3 Prozent ebenfalls etwas seltener bemängelt geworden (2018: 9,5 Prozent).
Auch wenn die Tendenz der Testergebnisse positiv ist, Entwarnung gibt es nicht:
Immerhin ist jeder fünfte Autofahrer mit mangelhaften Scheinwerfern unterwegs, fast jeder zehnte blendet damit sogar den Gegenverkehr. Auf der Mängelliste stehen Hauptscheinwerfer mit 20,3 Prozent immer noch an erster Stelle (2018: 23,7 Prozent). Bei 3,4 Prozent der Fahrzeuge war ein Hauptscheinwerfer komplett ausgefallen.

Im Bundesländer-Ranking hat Thüringen die Nase vorn:
86,4 Prozent der Fahrzeuge waren hier mit ordentlichem Licht unterwegs. Auch in Sachsen (75,6 Prozent) und Baden-Württemberg (74,5 Prozent) waren viele Autos ohne Beleuchtungsmängel. Im Vergleich der Bundesländer belegt das Saarland den letzten Platz:
Von allen Fahrzeugen, die dort für die Statistik gemeldet wurden, hatten 52,9 Mängel.

Meisterbetriebe der Kfz-Innungen hatten im Oktober die Beleuchtungen von etwa sechs Millionen Fahrzeugen überprüft. Aus über 85.000 Mängelberichten erstellten die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) nun eine Statistik.

Den Lichttest gibt es seit 1956, er wird gemeinsam vom Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW) organisiert. Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister. Als Partner stehen 2019 Mitsubishi Motors, Hersteller Osram und Autozeitschrift Auto Bild zur Seite. mid/rlo

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