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Auto-Winterzubehör im Test

28 November, 2019

Welches Winterzubehör gehört in Ihr Auto und was bringen diese Hilfsmittel wirklich?

Schlechte Noten für Winterzubehör
Was die Zubehör-Industrie nicht alles für die eiskalten Monate in petto hat: Heizlüfter, Trocknungssäckchen oder elektrische Eiskratzer versprechen einigermaßen preiswerte und zudem schnelle Hilfe in winterlichen Notlagen. Doch was bringen diese Hilfsmittel wirklich?

Im Prinzip eher wenig bis gar nichts, so das Ergebnis eines ADAC-Tests. Und wenn es ganz dumm läuft, richtet man mit den Winter-Gadgets sogar noch ärgerliche und teure Schäden an.

Etwa mit dem Heizlüfter für die Zwölf-Volt-Steckdose im Auto. Mit mickrigen 150 Watt Heizleistung schafft er es bei großer Kälte gerade mal, ein kleines Guckloch aufzutauen. Kein Wunder: Standheizungen liefern 4.000 bis 5.000 Watt. "Bei der Fixierung am Armaturenbrett mit den mitgelieferten Schrauben an der falschen Stelle droht Schaden", so der Autoclub ADAC.

Bei den prinzipiell ordentlich funktionierenden Trocknungssäckchen sieht der Club die Gefahr, dass sie bei unsachgemäßer Lagerung zu gefährlichen Geschossen werden können.

Mit dem elektrischen Eiskratzer war es den Testern konstruktionsbedingt fast nicht möglich, auch nur dünnes Eis anzuschmelzen und wegzukratzen. "Außerdem drohen Spannungsrisse in der Scheibe oder Schmorbrand, wenn der eingeschaltete Kratzer auf dem Sitz abgelegt wird", warnt der ADAC.

Der Wassererhitzer, der per Bordspannung beheizt wird, kann nicht in der Mittelkonsole fixiert werden. Die Folge: Bei starkem Bremsen besteht die Gefahr des Verbrühens der Insassen. Außerdem lenkt laut des Tests die Tee- oder Kaffeebereitung während der Fahrt ab.

Eine Frontscheiben-Abdeckung ist nur dann sinn- und wirkungsvoll, wenn sie aus schwererem Material besteht, gut verarbeitet und mit Magneten an beiden Längskanten der Unterseite versehen ist. Papp- oder Kunststoff-Abdeckungen sind rausgeworfenes Geld: Sie blähen sich auf oder werden weggeweht. mid/rhu

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