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Männer oft müde am Steuer

10 Juli, 2019

Der Schlaf am Steuer könnte der letzte sein. Alarmierende Nachricht: 39 Prozent aller deutschen Autofahrer sind

bereits fast am Steuer eingeschlafen. Laut der forsa-Umfrage im Auftrag des Unternehmens "CleverShuttle" fallen Männern besonders häufig die Augen zu.

Doch warum haben die risikofreudigen Befragten ihr Auto nicht stehen gelassen? 41 Prozent gaben an, dass niemand da war, der noch hätte fahren können. 37 Prozent erklärten, dass sie sich hinters Steuer gesetzt haben, weil sie Stress hatten. Vor allem jüngere Autofahrer zwischen 18 und 29 Jahren waren hier betroffen (56 Prozent).
Zum Vergleich: In der Altersgruppe über 60 Jahre lag die Quote nur bei 25 Prozent.

Laut Umfrage würden drei Viertel (76 Prozent) aller Autofahrer sich von der Familie, Freunden oder Bekannten von A nach B bringen lassen, wenn sie sich nicht mehr sicher hinters Steuer setzen können. Auch Bus und Bahn sind eine Alternative für fast zwei Drittel der Befragten (62 Prozent); ein Taxi kommt für die Hälfte infrage.

Bereits knapp jeder zehnte Autofahrer (neun Prozent) zwischen 18 und 44 Jahren würde zudem auch einen Ridepooling-Dienst nutzen:
Eine moderne Alternative, bei der sich Leute mit einem ähnlichen Ziel das Fahrzeug eines Anbieters teilen und die in Großstädten immer beliebter wird. "Ridepooling ist eine kostengünstige und clevere Mobilitätslösung für alle, die nicht mehr selbst mit dem Auto weiterfahren können oder wollen", sagt Bruno Ginnuth, Chef und Mitgründer von "CleverShuttle". Und wer zusammen fahre, der fahre weniger und tue so auch etwas für die Umwelt. mid/wal

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