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Tanken in Deutschland: Spritpreise erreichen neues Jahreshoch

02 Mai, 2019

Im April war Tanken in Deutschland so teuer wie noch nie in 2019. Die regelmäßigen Schwankungen der Spritpreise

im Tagesverlauf sollten Autoreisende beobachten.

Tanken in Deutschland war im April so teuer wie noch nie in diesem Jahr. Wie der Autoclub ADAC ermittelt hat, kostete ein Liter Super E10 im Monatsdurchschnitt 1,447 Euro und damit neun Cent mehr als im März. Diesel verteuerte sich dagegen nur um 1,4 Cent auf 1,279 Euro. Im Vergleich zum Januar liegt der Preisanstieg im Monatsdurchschnitt bei Super E10 bei rund zwölf und bei Diesel bei rund vier Cent je Liter. Im Vergleich zur Vorwoche legte Super E10 um 1,1 Cent auf durchschnittlich 1,479 Euro pro Liter zu, der Preis für einen Liter Diesel blieb hingegen mit 1,294 Euro konstant.

Am teuersten waren Super E10 und Diesel mit durchschnittlich 1,487 Euro bzw. 1,305 Euro pro Liter am 28. April. Am wenigsten mussten Autofahrer zum Monatsbeginn bezahlen:
Am 01. April kostete Super 1,395 Euro und Diesel 1,254 Euro. Die Gründe für den Anstieg sind vor allem die seit Jahresbeginn gestiegenen Rohölkosten. Die verschärften US-Sanktionen gegen den Iran, die am 01. Mai in Kraft traten, treiben die Preise laut "ADAC" auf dem Weltmarkt zusätzlich an. Die etwas günstigere Entwicklung bei Diesel ist vor allem auf die nach dem Ende des Winters geringere Heizölnachfrage zurückzuführen.

Der Automobilclub empfiehlt Autoreisenden, beim Tanken die regelmäßigen Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf zu beachten. Laut Auswertung des Autoclubs ADAC liegen die besten Zeiten zwischen 19 und 22 Uhr. Unterstützung bei der Suche nach der günstigsten Tankstelle in der Nähe bieten Smartphone-Apps. ampnet/jri

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