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Sind Elektroautos langfristig günstiger?

29 April, 2019

Sind Elektroautos trotz der staatlichen Prämie noch immer teurer als ihre Verbrenner-Pendants?

Bei Stromer spielen neben dem Thema Reichweite auch die Kosten eine entscheidende Rolle.

Wie entwickelt sich die Gesamtbilanz über fünf oder zehn Jahre?
Dieser Frage ist Autobutler.de, der Online-Marktplatz für Autoreparaturen, nachgegangen. Dazu wurden die Anschaffungs- und Unterhaltskosten von Pkw mit vergleichbaren Leistungsmerkmalen aus drei Fahrzeug-Segmenten auf jeweils zehn Jahre hin analysiert.

Untersucht wurden je ein VW Up und ein Golf mit Strom- und Benzinantrieb, aus der Oberklasse ein Porsche Panamera 4S und ein Tesla Model S Long Range.

Vor allem in der Kleinstwagen-Abteilung sind Elektroautos aktuell noch rund 50 Prozent teurer als Verbrenner.

Im Kompakt-Segment liegt der Unterschied nur noch bei rund 28 Prozent.

Verkehrte Welt in der Oberklasse:
Hier übertrifft der Porsche den Tesla im Preis um rund 24 Prozent. Beim Unterhalt liegen E-Mobile jeder Größe - mit Ausnahme der Versicherung - in allen Bereichen vorne.

Fazit von Autobutler:
"Unter der Berücksichtigung von Anschaffungs- und Unterhaltskosten ist ein Elektroauto in der Kleinst- und Kompaktwagenklasse nach fünf Jahren immer noch rund zehn Prozent teurer als ein Benziner mit ähnlicher Leistung." Nach zehn Jahren hätten sich die Kosten in der Kompaktwagenklasse jedoch etwa ausgeglichen, der verglichene E-Kleinstwagen sei dann sogar knapp drei Prozent günstiger.
Und der Oberklasse-Stromer? Der hat während des gesamten Zeitraumes die Nase vorne - jedenfalls, was die Kosten angeht. mid/rhu
Weitere Details zur Analysierung finden Sie auf der Webseite www.autobutler.de.

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