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Nutzfahrzeug-IAA: Eine Branche im Umbruch, Teil 2 und Schluss

09 September, 2018

Scania stellt den ersten Reisebus mit alternativem Kraftstoff vor. Auf der IAA feiert der neue, mit Flüssiggas (LNG)

betriebene Interlink MD mit einer Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern Weltpremiere. "Somit können nun auch die Kurzstrecken-Reisebusse von Scania die breite Vielfalt an alternativen Kraftstoffoptionen nutzen, um nachhaltige Beförderungsleistung anzubieten", heißt es beim Hersteller. Darüber hinaus zeigt Scania seinen batteriebetriebenen Citywide-Niederflurbus, der bereits in Nordschweden im Einsatz ist. IAA-Besucher können bei einer Rundfahrt über das Messegelände einen Eindruck von den Fahreigenschaften des Busses gewinnen.
Opel geht auf der IAA in Hannover mit zwei Weltpremieren an den Start: Die XL-Version des neuen Combo Life und des Transporters Combo Cargo feiern hier ihr Debüt. Den 4,75 Meter langen Combo Life gibt es als Fünf- oder Siebensitzer mit Platz für bis zu 2.693 Liter Gepäck. Interessant für Gewerbetreibende ist der Combo Cargo mit Doppelkabine sowie als Kastenwagen. Letzterer bietet Platz für zwei Europaletten und hat je nach Version bis zu 4,4 Kubikmeter Ladevolumen. Bis zu 1.000 Kilo Nutzlast sind möglich.
Die Konzernkollegen von Citroen haben in Hannover vier Sondermodelle auf Basis des neuen Berlingo Kastenwagens dabei. Sie sollen die Um- und Aufbaumöglichkeiten des neuen Mitglieds der Citroen-Transporterfamilie aufzeigen. Und zwar in Gestalt des Berlingo Transline Solution, der mit einem professionellen Ladungssicherungsausbau von Würth vorgestellt wird. Der Berlingo Schornsteinfeger Solution wurde in enger Abstimmung mit dem Bundesverband der Schornsteinfeger durch die Firma Bott entwickelt. Der Berlingo Service mit Allradantrieb von Dangel und Fahrzeugeinrichtung von Würth, ist als Lösung für die Forstwirtschaft und Outdoor-Aktivitäten gedacht, der Berlingo Reha soll "ein attraktives Angebot im Bereich der Behindertenfahrzeuge" darstellen.
Bei den Kollegen von Peugeot feiert der Partner seine Weltpremiere. Die Löwenmarke stellt das jüngste Modell in zwei verschiedenen Längen in der Service- und in der Avantage Plus-Edition vor und will damit zeigen, wie vielseitig der neue Nützling in der Transport- und Dienstleistungsbranche genutzt werden kann. Auch der Peugeot Boxer wird in der Avantage Plus-Edition präsentiert. "Mit umfangreichen Transportsicherungstechniken ist dieser Ausbau des Modells auf die Bedürfnisse der Transportbranche zugeschnitten", so eine Firmensprecherin. Dazu sei er mit vielen Fahrerassistenzsystemen für mehr Sicherheit ausgestattet.
Nissan bringt den neuen Navara N-Guard mit an die Leine. Der soll mit schickerer Optik und mehr Ausstattung punkten. Seine Erkennungszeichen sind der schwarze Kühlergrill, die Nebelscheinwerfer-Einfassungen, Außenspiegelkappen, Türgriffe und der hintere Stoßfänger, Trittbretter und Dachreling in Schwarz. Dazu kommen schwarze 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und dunkel getönte Scheinwerferscheiben sowie ein Glasschiebedach.
DAF Trucks präsentiert auf der IAA einen Blick auf 90 Jahre Unternehmenshistorie. Versinnbildlicht wird das durch Klassiker wie den DAF A1600 von 1967 und den künftigen CF Electric Innovation Truck - beide werden auf dem Stand in Halle 17 zu sehen sein. Die ersten Fahrzeuge des CF Electric werden noch in diesem Jahr bei Kunden im Feldtest eingesetzt.
Schon 2019 wird Volvo Trucks in Europa mit dem Verkauf elektrisch angetriebener Lkw beginnen. Der schwedische Lkw-Hersteller stellt auf der IAA den Volvo FE Electric aus. Das ist ein Abfallentsorgungsfahrzeug und verfügt über ein Gesamtgewicht von 27 Tonnen. "E-Lkw sind deutlich leiser und sauberer und eröffnen neue Möglichkeiten für den Logistikbereich", so ein Volvo Trucks-Sprecher.
Der Technologiekonzern Continental legt in Hannover den Fokus auf die Digitalisierung der Transportbranche und auf innovative Lösungen für mehr Effizienz und Sicherheit. Zu den präsentierten Systemen gehört unter anderem die Weiterentwicklung von ContiConnect, womit Flottenkunden die digitale Reifenüberwachung ihres Fahrzeugbestandes direkt in vorhandene Flottenmanagement-Systeme einbauen können.
Bosch hat das neue Angebot Perfectly Keyless in Hannover dabei. Dabei ersetzt das Smartphone den analogen Fahrzeugschlüssel: Flottenmanager und Speditionen schalten Fahrer einfach per App für Fahrzeuge frei. Kernstück des neuen Systems ist eine App, die sowohl Disponenten als auch Lkw-Fahrer auf dem Smartphone haben. Dort werden Zugangsberechtigungen für Fahrzeuge mit wenigen Klicks zugeteilt. mid/rhu

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