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Speditionen: Schluss mit regionalen Lkw-Fahrverboten

30 August, 2018

Das Speditionsgewerbe macht Front gegen die Lkw-Fahrverbote an Feiertagen, die nur in einzelnen Bundesländern gelten.

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Sie seien ein erhebliches wirtschaftliches Problem, so der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN).
Konkret geht es um Fronleichnam, den Reformationstag und Allerheiligen. Für die müsste das Feiertagsfahrverbot "dauerhaft und flächendeckend" aufgehoben werden.
Denn wegen der Flickenteppich-Situation müssten derzeit Logistikströme an den Landesgrenzen gebrochen werden, LKW auf überfüllten Parkplätzen verweilen.
LKW-Fahrer seien an Rastplätze gefesselt und könnten weder zu ihren Kunden, zum Betriebssitz, noch zu ihren Familien fahren.

Erschwerend kommt laut GVN hinzu, dass der 01. November (Allerheiligen) in Nordrhein-Westfalen ebenfalls ein Feiertag ist.

Für niedersächsische Spediteure bedeutet das, dass sie am 31. Oktober in Niedersachsen nicht fahren und am 01. November in Nordrhein-Westfalen nicht ausliefern könnten. "Eine Insellösung kann sich das Transitland Niedersachsen, als das logistische Herz Europas, nicht leisten", wettert GVN-Hauptgeschäftsführer Benjamin Sokolovic.
Das Logistik Netzwerk Thüringen schloss sich der Kritik am Flickenteppich von erlaubten und verbotenen Bereichen an.
Grund sei das Fehlen von Transitregelungen zwischen den Bundesländern. Die nicht bundeseinheitlichen Feiertage stellten für die Wirtschaft eine hohe Kostenbelastung dar, zitiert die Verkehrs-Rundschau das Netzwerk.
Ohne spezielle Transitregelungen dürften Lkw von einem Bundesland ohne Fahrverbot nicht durch ein Bundesland mit Fahrverbot fahren. Transportunternehmen müssten große Umwege oder den Stillstand ihrer Flotten in Kauf nehmen. mid/rhu

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