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Mischung aus Fahrrad und Auto: Schweizer bauen City-Stromer auf drei Rädern

30 August, 2018

Es ist eine Mischung aus Fahrrad und Auto. Das leichte Ein-Personen-Mobil ist kompakt und platzsparend und für den innerstädtischen Sharingbetrieb konzipiert.

Wer hats erfunden? Klar, die Schweizer. Bereits im Jahre 2015 wurde in Zürich das "Bicar" vorgestellt, mittlerweile wurde die Share your Bicar AG als Spin-off der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) gegründet. Die Marktreife des Fahrzeugs soll jetzt durch einen Schweizer Investor, zwei EU-Entwicklungsprojekte und weitere Partnerfirmen vorangetrieben werden.

Das Bicar ist eine Mischung aus Fahrrad und Auto. Das leichte Ein-Personen-Mobil ist kompakt und platzsparend und für den innerstädtischen Sharingbetrieb konzipiert. Nicht weniger als acht Bicars sollen auf einen herkömmlichen Parkplatz passen. In Zusammenarbeit mit der ZHAW School of Engineering arbeiten eine Industriedesignerin und sechs Ingenieure an der Fertigstellung der Fahrzeugentwicklung. Das Fahrzeug soll die Anforderungen für eine EU-Zulassung erfüllen.

Bereits im nächsten Jahr könnten die ersten Bicars durch die Innenstädte rollen. Außerdem stehen die Spin-Off-Gründer Adrian Burri und Hans-Jörg Dennig im Austausch mit verschiedenen Städten in der Schweiz und in ganz Europa. Diese sind alle auf der Suche nach umweltfreundlichen und platzsparenden Mobilitätslösungen, die den privaten Autoverkehr in den Innenstädten reduzieren sollen. Dazu könnten die zur spontanen Anmietung bereit stehenden Bicars beitragen. Wer etwa mit dem Zug anreist, könne vom Bahnhof zum beruflichen Termin oder ins Hotel platzsparend, emissionslos und geräuschfrei mit dem Ein-Personen-Mobil fahren.

Knüller des kompakten, dreirädrigen, elektrischen Mobils für eine Person ist seine Neigetechnik, mittels derer man sich wie mit einem Motorrad in die Kurven legen kann. Das bis zu 45 km/h schnelle "Bicar" ist von seiner Konzeption her eine Art Zwischenschritt zwischen Fahrrad und Scooter auf der einen - und einem „richtigen“ Auto auf der anderen Seite. Es soll einen stabilen Stand und sichere Performance auch bei schlechten Fahrbahnbedingungen bieten. Die mit einer Regenhaube ausgestattete Fahrerkabine bietet dem Insassen Schutz vor Kälte und Regen, so soll eine ganzjährige Nutzung möglich sein. ampnet/gp

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