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Profi-Tipps für die Freisprecheinrichtung

20 August, 2018

Wer sich mit dem Handy am Ohr beim Autofahren erwischen lässt, wird ordentlich zur Kasse gebeten und bekommt einen Eintrag in Flensburg. Der Grund ist klar:

Telefonieren am Steuer ist extrem gefährlich. Also muss eine Freisprecheinrichtung her. Doch das Angebot ist verwirrend groß.

Headsets, Plug-In-Geräte oder im Auto fest eingebaute Lösung?
Das Onlinemagazin teltarif.de rät dazu, keinesfalls auf den Preis zu schauen, sondern auf die einwandfreie Sprachverständlichkeit. "Eine kostengünstige Variante hat häufig wenig Nutzen", weiß Experte Thomas Michel.

Die Hauptanforderung der guten Verständlichkeit ist in Autos nicht leicht zu realisieren, weil dort die Akustik besonders problematisch ist: Laute Umgebungsgeräusche plus die relativ kleine Bauweise erschweren die Übertragung. "Eine verständliche Wiedergabe via Lautsprecher ist noch relativ einfach umzusetzen", so der Spezialist.

Das größere Problem steckt in der Realisierung der hochwertigen Sprachaufnahme per Mikrofon. Um vom Gesprächspartner einwandfrei verstanden zu werden, sind die Art und Anbringung des Mikros wichtig. "Das Gerät sollte nur Geräusche aus einer bestimmten Richtung aufnehmen, möglichst nahe vor dem Mund des Nutzers angebracht sein und nicht die Sicht des Fahrers behindern. Häufig ist es am Armaturenbrett oder der A-Säule befestigt", weiß Michel.

Fakt ist:
Ein Gespräch zwischen zwei Fahrern in lauten Diesel-Kleinbussen ist selbst mit den hochwertigsten und teuersten Freisprecheinrichtungen oft nur schwer verständlich.
Beim Kauf eines Gerätes sollten die Verbraucher deshalb dessen Qualitäten unbedingt vorab testen. "Wenn eine Freisprechanlage nicht in einem Vorführwagen ausprobiert werden kann und sich das Fabrikat nicht in einschlägigen Produkttests findet, sollte besser auf den Kauf verzichtet werden", rät der teltarif.de-Experte. mid/rhu
Bildunterschrift: mid Groß-Gerau - So nicht: Wer im Auto telefonieren will, muss sich nach einer Freisprecheinrichtung umschauen.

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