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Motorsport: Rallycross-WM wird ab 2020 elektrisch

12 Juni, 2018

Die Elektromobilität hält im Motorsport weiter Einzug. Ab 2020 wird auch die Rallycross-Weltmeisterschaft elektrisch.

Dabei setzt der Automobil-Weltverband FIA auf ein ähnliches Konzept wie in der Formel E. Heißt: Die Kosten sollen durch zahlreiche Einheitsbauteile an den Fahrzeugen gering gehalten werden, um den Einstieg in die Serie zu erleichtern und so weitere Marken in die Serie zu locken. Für Privatteams ist die Teilnahme ebenfalls möglich.
Die Einheits-Batterien werden vom britischen Unternehmen Williams Advanced Engineering geliefert, das Einheits-Chassis vom französischen Hersteller Oreca. Dazu gibt es zwei Elektromotoren, einen an der Vorder- und einen an der Hinterachse. Damit haben die Boliden 500 kW unter der Haube, was rund 680 PS entspricht.
Zum Vergleich: Die Verbrennungsmotoren der aktuell engagierten Audi, Volkswagen, Peugeot und Co. leisten bis zu 600 PS. Beim künftigen Elektro-Antriebsstrang sind die Freiheiten bei der Entwicklung für die Hersteller ähnlich wie in der Formel E eingeschränkt. Damit die Boliden ein "Markengesicht" bekommen, können die Hersteller eigene Silhouetten homologieren.

Was bleibt, ist der Ablauf eines Rennwochenendes mit Training, vier Qualifikationsdurchgängen, zwei Halbfinals und einem Finale sowie das Format mit zwölf bis 14 WM-Läufen pro Jahr. Für Fahrer und Teams gibt es wie gehabt den WM-Titel, für Privatiers die Team-Trophy. Die neuen Regeln gelten zunächst bis 2023. mid/arei

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