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Der neue Santa Fe soll als SUV-Flaggschiff für Hyundai weiter punkten

10 März, 2018

Mit neuem Design, neuer Technologie und einer auf Premium getrimmten Materialauswahl für den Innenraum will die Automarke Hyundai künftig Modelle wie Ford Edge und Volvo XC 60 ins Visier nehmen.

Auch in der Neuauflage wird der Santa Fe wieder mit Benzin- oder Dieselmotor angeboten, mit Front- oder Allradantrieb sowie als Fünf- oder Siebensitzer. Eine Langversion wie das frühere Modell Grand Santa Fe wird es künftig aber nicht mehr geben.
Wie schon die Modelle Kona und Nexo trägt jetzt auch der neue Santa Fe mit dem Kaskaden-Kühlergrill in Wabenstruktur das neue SUV-Gesicht der Marke. Eine lange Motorhaube, kurze Überhänge und eine sanft nach hinten abfallenden Dachlinie prägen die elegante Seitenlinie. Große Radhäuser bieten Platz für bis zu 19 Zoll große Leichtmetallräder. Den Abschluss bildet ein kraftvolles Heck mit markanten Rückleuchten.
Mit 4,77 Meter hat der neue Santa Fe gegenüber dem Vorgänger in der Länge um sieben Zentimeter und beim Radstand um fünf Zentimeter auf jetzt 2,77 Meter zugelegt. Das bringt in beiden Sitzreihen mehr Platz und Komfort für die Passagiere. Für den Antriebsstrang wurden die verfügbaren Motoren weiterentwickelt. Komplett neu ist dagegen der variable Allradantrieb. Dazu gibt es ein Plus an aktiver Sicherheit mit einer umfangreichen Palette an neuen Assistenzsystemen, von denen bei Hyundai eine ganze Reihe erstmals im Santa Fe zum Einsatz kommt.
Vier Euro-6-Motoren für den neuen Santa Fe:
Für den neuen Santa Fe sind vier Euro-6-Motoren im Programm. Der einzige Benziner, ein 2,4-Liter Vierzylinder mit Direkteinspritzung, leistet 185 PS (136 kW) und kommt in Kombination mit einer Sechsstufenautomatik und Allradantrieb zum Einsatz. Die drei CRDi-Dieselmotoren wurden für die Abgasreinigung mit Katalysator, Partikelfilter und Harnstoffeinspritzung ausgestattet und sind je nach Leistung in Kombination mit Front- oder Allradantrieb lieferbar. Der 2.0-Liter-Selbstzünder leistet wahlweise 150 PS (110 kW) oder 182 PS (134 kW). Als stärkster Diesel steht ein 2,2-Liter-Triebwerk mit 197 PS (144 kW) zur Wahl. Bei Modellen mit Frontantrieb kommt ein 6-Gang-Schaltgetriebe zum Einsatz, in der Kombination mit Allradantrieb ist auch eine von Hyundai entwickelte Achtstufenautomatik verfügbar. Mit dem 182 PS-Dieselmotor unter der Haube soll der neue Santa Fe aus dem Stand in zehn Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Als Höchstgeschwindigkeit werden 201 km/h angegeben.
Der von Hyundai entwickelte variable Allradantrieb (HTRAC) bietet drei Fahrmodi, die sich durch eine schlupfabhängige Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern unterscheiden und dabei stets im Zusammenspiel von Lenkverhalten, Motorleistung und Getriebefunktion arbeiten. Im Eco-Modus ist der Santa Fe in der Regel mit Frontantrieb unterwegs. Nur bei rutschigem Untergrund fließen bis zu 20 Prozent der Antriebskraft auch an die hinteren Räder. Im Komfort-Modus übernimmt die Hinterachse dagegen zwischen 20 und 35 Prozent der Antriebsleistung. In der Sport-Einstellung werden für optimale Beschleunigung und dynamisches Fahrverhalten sogar zwischen 35 und 50 Prozent der Antriebskraft an die Hinterachse verlagert. Für steile oder stark verschneite Passagen kann man aber wie bisher auf Knopfdruck auch eine 50:50-Kraftverteilung aktivieren.
Zudem erhielt der neue Santa Fe für Front- und Allradantrieb ein modifiziertes Fahrwerk, das auf schlechten Wegstrecken für besseres Handling und mehr Fahrstabilität sorgt. Neu ist auch eine elektrische Servolenkung, deren Unterstützung nicht an der Lenksäule, sondern direkt am Lenkgetriebe angedockt ist. So lassen sich Lenkbefehle schneller übertragen.
Mehr Platz und Komfort für beide Sitzreihen:
Durch den auf knapp 2,77 Meter verlängerten Radstand steht deutlich mehr Platz für Passagiere und Gepäck zur Verfügung. Das Innenraumkonzept des neuen Santa Fe ist ganz auf Komfort und Funktionalität ausgerichtet, das Ambiente entsprechend auf Premium getrimmt. Die vorderen Sitze wurden höher positioniert und bieten so in Verbindung mit größeren Seitenfenstern eine verbesserte Rundumsicht. Für die Passagiere im Fond gibt es jetzt rund vier Zentimeter mehr Beinfreiheit.
Hinter der Heckklappe bietet das Gepäckabteil jetzt 625 Liter Stauraum, der sich bei umgelegter Rücksitzbank erweitern lässt. Wer die dritte Sitzreihe unbedingt haben will, kann das vollständig im Ladeboden versenkbare Gestühl als Option ordern. Von dieser Möglichkeit sollte man aber nicht zuviel erwarten, denn das Ein- und Aussteigen ist allenfalls für kleinere Kinder akzeptabel. Zudem entfällt dadurch der Stauraum nahezu komplett. Das Geld lässt sich für andere Optionen sicher sinnvoller einsetzen.
Erstmals in einem SUV von Hyundai kommt im neuen Santa Fe optional auch ein Cockpit mit digitalen Instrumenten zum Einsatz, die passend zu den gewählten Fahrmodi farblich unterschiedlich beleuchtet werden. Für die Steuerung der Multimediafunktionen ist ein freistehender Monitor im Programm. Auch ein Head-up-Display ist verfügbar, das die wichtigsten Fahrinformationen im Sichtfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe projiziert. Dazu gibt es eine Ablagefläche für Smartphones mit kabelloser Ladefunktion. Über Android Auto und Apple CarPlay lassen sich Smartphones ins Audio- und Navigationssystem einbinden.
Neue Assistenzsysteme und intelligente Türen
Für den Santa Fe ist eine ganze Reihe neuer Assistenzsysteme verfügbar. Zur Sicherheitstechnologie "Hyundai SmartSense" gehört unter anderem ein neues Warnsystem für den Innenraum, das weltweit erstmals zum Einsatz kommt. Es überwacht die Rücksitze, damit beim Parken keine Kinder oder Tiere allein im verriegelten Fahrzeug zurückbleiben. Ein intelligentes Türsystem mindert die Unfallgefahr beim Aussteigen und verhindert das Öffnen der Türen, wenn sich von hinten Fahrzeuge nähern. Um beim Öffnen Schäden an der Heckklappe zu vermeiden, warnt ein anderes System den Fahrer, wenn dafür hinter oder über dem Auto nicht ausreichend Platz vorhanden ist. Neu im Programm ist auch ein verbesserter Spurhalteassistent, der das Fahrzeug jetzt selbständig in der Mitte der Fahrspur steuert. Dafür kann das System weiße, graue und blaue Linien, aber auch Markierungsknöpfe auf der Fahrbahn erkennen.
Hans-Peter Hauer / mid mid/HPH

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