Aktuelle Auto News
 

Kleinwagen Kia Rio: Ein bisschen Zuckerhut in Down Under

09 Mńrz, 2018

Mit dem Kleinwagen Kia Rio unterwegs auf diesem riesigen Kontinent. Wer das australische Outback und die

Wildnis erkunden will, der braucht Geduld und Nerven wie Drahtseile. Und vor allem ein robustes Fahrzeug. Also einen Toyota Land Cruiser, einen Nissan Patrol oder gleich einen echten, wuchtigen Truck. Aber ganz bestimmt keinen Kia Rio. Da wird die Abenteuer-Fahrt durch den Busch und ├╝ber steinige Schotterpisten ganz schnell zum Horror-Trip. Denkste! 2.000 Kilometer in zwei Wochen, die H├Ąlfte davon auf unbefestigten Stra├čen mitten im australischen Nirgendwo. Und all das in einem Kia Rio. Wie kommt man auf so eine Schnapsidee? Ganz einfach: Abenteuerlust. Mit einem kleinen Auto unterwegs auf diesem riesigen Kontinent. Die Pr├╝fung hat der Kleine mit Bravour bestanden.
Was im Busch ├╝berlebenswichtig ist: ein funktionierendes Navigationssystem. Da sind wir mit dem Rio gut aufgehoben. Das Navi mit gro├čem 7-Zoll-Touchscreen im Cockpit des Testwagens findet immer den richtigen Weg. Mit dem Rio verf├Ąhrt sich der Pilot nicht. Auch nicht im australischen Busch. In der Riesenmetropole Melbourne ist der kleine Korea-Flitzer ebenso perfekt aufgehoben. Schick mit einer neuen Tigernase und ohne ├╝berfl├╝ssigen Schnickschnack k├Ânnte er durchaus als Europ├Ąer durchgehen, auch was die wertige Verarbeitung anbetrifft.
Die Ausstattung l├Ąsst kaum einen Wunsch offen. Mit einem Glasdach ├╝ber der ersten Reihe l├Ąsst sich die Sonne Australiens genie├čen. Die Lenkradheizung probierten wir in Melbourne nicht aus, ├╝berfl├╝ssig bei 30 Grad im Schatten. Die Sitze sind erstaunlich gro├č und bequem und erweisen sich als durchaus langstreckentauglich.
Mit einer L├Ąnge von rund vier Metern reiht sich der Rio im B-Segment ein, passt gut in die Parkl├╝cken - hier zeigt er seine Stadtflitzer-Qualit├Ąten. Der Wagen verf├╝gt ├╝ber eine Fu├čg├Ąngererkennung und eine Notbremsautomatik, was in der Gro├čstadt f├╝r Sicherheit sorgt - ob das auch vor Unf├Ąllen mit K├Ąngurus oder Koalas sch├╝tzt? Die Antwort auf die Frage blieb uns auf dem Aussie-Trip erspart.
Der Kofferraum fasst 325 Liter. Nicht riesig, aber selbst bei einer Tour durch Australien ausreichend, wenn man zu zweit unterwegs ist, so dass bei umgeklappter R├╝ckbank ausreichend Platz f├╝r die Schnorchelausr├╝stung und diverse Gep├Ąckst├╝cke bleibt. Motorisiert ist der Testwagen mit einem Einliter-Turbo-Dreizylinder mit 100 PS. Was auf der l├Ąngeren Strecke sehr angenehm auff├Ąllt, ist die Laufruhe des Dreizylinders - hier hat Kia einen richtig guten Job gemacht. Den Spurt auf Tempo 100 absolviert der Kia - auf Asphalt - in 10,4 Sekunden, die H├Âchstgeschwindigkeit liegt bei Klassen-├╝blichen 186 km/h.
Der Australien-Besucher sollte nicht vers├Ąumen, einmal die legend├Ąre Great Ocean Road zu befahren. Doch auch in Melbourne und Umgebung gibt es viel zu sehen. Ein Besuch im Zoo, um dann tats├Ąchlich Koalab├Ąr, K├Ąnguru und Co. aus n├Ąchster N├Ąhe zu sehen, lohnt sich. Ein Geheimtipp: Zirka 100 Kilometer au├čerhalb von Melbourne ist das Peninsula Hot Springs Badehaus. Hier gibt es hei├če Quellen und die Anlage ist wundersch├Ân in die Natur eingebettet. Erreichbar: am besten mit dem Auto, zum Beispiel einem Kia Rio.
Jutta Bernhard / mid mid/jub

Im ├ťberblick zum Autohersteller Kia:
Neue Kia Modelle
Fahrbericht Kia Venga

zurück zu den News      


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Unsere Highlights