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Technologiekonzern ZF: Intelligente Mobilität

10 Januar, 2018

Auf der CES in Las Vegas stellt der Technologiekonzern ZF eine cloud-basierte Internet-of-Things-Lösung auf Grundlage der Microsoft Cloud-Plattform Azure vor.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ist schon heute zu sehen, was morgen erhältlich ist. Da wundert es natürlich nicht, dass auch ZF gern zeigt, was es zu bieten hat. Und das ist nicht wenig. Denn das Unternehmen aus Friedrichshafen verfolgt die Vision Zero, sprich: Autonome Fahrzeuge werden in Zukunft einen Straßenverkehr ohne Unfälle und Emissionen ermöglichen. "Um die Mobilität von morgen effizient zu gestalten, sind Produkte und Dienstleistungen in ein einheitliches und intelligentes System zu integrieren, basierend auf einer offenen Plattform", sagt Mamatha Chamarthi, Chief Digital Officer ZF Friedrichshafen AG. Auf der CES in Las Vegas stellt der Konzern daher eine cloud-basierte Internet-of-Things-Lösung auf Grundlage der Microsoft Cloud-Plattform Azure vor.
Warum Azure?
"Microsoft Azure bietet nicht nur eine Vielzahl interessanter und intelligenter Algorithmen, sondern auch das branchenweit größte Portfolio an Sicherheitszertifikaten", erklärt Dr. Malgorzata Wiklinska, Leiterin Digitales Ecosystem und Global Innovation Hubs bei ZF. "Die digitale Plattform zeichnet sich auch durch ihre industrieübergreifende Flexibilität und Skalierbarkeit aus: Jeder Geschäftspartner kann entscheiden, welche Funktionalitäten er nutzen möchte."
Dass diese Plattform schon heute erste Anwendungsmöglichkeiten bietet, zeigt ZF anhand verschiedener Beispiele. So hat ZF die hauseigene Telematik-Plattform Openmatics mit der Cloud vernetzt. "Auf diese Weise lassen sich nicht nur konventionelle Fahrzeugflotten verwalten, sondern auch Windparks oder aber Mikromobilitätslösungen wie E-Bike-Flotten mitsamt den zugehörigen Ladestationen. Der Betreiber kann in Echtzeit den Aufenthaltsort und Zustand seiner Fahrzeuge nachverfolgen und nach verschiedenen Faktoren auswerten", erklärt ZF.
Des Weiteren hat ZF in Kooperation mit dem Berliner Mobilitäts-Startup door2door eine Ridesharing-App entwickelt, mit der zum ersten Mal autonome Fahrzeug-Flotten im urbanen Raum eingesetzt werden können. Die Flotten ermöglichen, dass sowohl Passagiere als auch Güter optimal und ressourcenschonend an ihr Ziel zu gelangen. Besucher der CES können die App live am ZF-Messestand testen. Die Zukunft beginnt heute - zumindest ins Las Vegas. mid/som

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