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Im Winter in die Waschanlage?

13 Dezember, 2017

Sollte man auch im Winter in die Waschanlage fahren? Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe sagt

„Ja“. Für eine regelmäßige Autowäsche auch in er kalten Jahreszeit gibt es zwei gute Gründe: Werterhalt und Sicherheit, denn je länger Streusalz an Metallen einwirken kann, desto mehr Schaden richtet es an.
Zwar sind Karosserien heutzutage meistens sehr gut gegen Rost versiegelt, aber an ungeschützten Teilen wie Auspuffanlage, Fahrwerk und Bremsen kann sich Rost bilden, der sich auch unter Dichtungen und in Gummibuchsen festsetzen kann.

Aber auch der Lack nimmt einen ständigen Salzüberzug übel, büßt dabei an Glanz ein. Deshalb empfiehlt der ZDK mindestens alle zwei Wochen einen Besuch in der Waschanlage. Dabei sollte nie auf die Vorwäsche verzichtet werden, denn sonst drohen Kratzer. Grober Schmutz ist immer vorher mit dem Hochdruckreiniger abzuspülen, dabei sind mindestens 30 Zentimeter Abstand einzuhalten.

Nicht immer ist der Zwei-Wochen-Rhythmus ausreichend. Bei richtigem Schmuddelwetter verschmutzen Beleuchtung, Scheiben und Kfz-Kennzeichen innerhalb weniger Kilometer. Schon ein geringer Belag von Straßenschmutz reduziert die Reichweite des Scheinwerfer-Lichtkegels erheblich. Dagegen hilft nur Waschen so oft es das Wetter erfordert.

Die Sorge, dass anschließend etwas am Auto einfrieren könnte, zerstreut das Kfz-Gewerbe. Da sich mittlerweile fernbediente Zentralverriegelungen durchgesetzt haben, gibt es kaum noch Autos mit anfälligen Türschlössern. Dennoch kann es grundsätzlich nicht schaden, wenn die Dichtungen von Türen und Klappen zweimal im Jahr eine Kur mit einem Pflegestift bekommen, dann frieren sie auch bei Minusgraden im Freien nicht fest. ampnet/jri

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