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StVO Reißverschlussverfahren: So geht es richtig

11 Oktober, 2017

Viele Autofahrer wenden das Reißverschlussverfahren nicht richtig an. So schreibt es die StVO vor:

bis an das Hindernis heranfahren und bei zähfließendem Autobahn-Verkehr frühestens 50 Meter vor der Fahrspurverengung die Spur wechseln.

Fällt auf einer Straße eine Fahrspur weg, müssen sich Fahrer im Reißverschlussverfahren abwechselnd in die weiterführende Spur einordnen. Das ist prinzipiell so einfach wie Schuhe binden, dennoch machen Verkehrsteilnehmer laut des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) dabei immer wieder Fehler.

Denn was viele nicht wissen:
Das Einfädeln sollte erst kurz vor der Fahrspurverjüngung erfolgen. Sonst kommt es unnötig zu brenzligen Situationen und Stau.

"Viele Fahrerinnen und Fahrer wechseln schon mehrere hundert Meter vor der Verengung die Spur", sagt DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner. "Das kann je nach Verkehrsdichte dazu führen, dass das Stauende sich weiter nach hinten verschiebt."

Ein abrupter Spurwechsel erhöhe außerdem die Gefahr von Verkehrsunfällen. Im Gegenzug müssen die Fahrer auf der freien Spur den anderen Verkehrsteilnehmern natürlich die Möglichkeit geben, sich dort einzufädeln. mid/ts

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