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Stoßdämpfer und Bremsflüssigkeit überprüfen

09 Oktober, 2017

Prüfdienstleister TÜV Rheinland mahnt: Stoßdämpfer und Bremsflüssigkeit sollten alle zwei Jahre überprüft werden.

Den Inhalt des Treibstofftanks zu überprüfen, fällt zum einen dank der bekannten Anzeige leicht und ist zum anderen völlig selbstverständlich. Ähnliches gilt für Reifen und Motoröl. Wobei schon dieser kurze Check für manch einen Autobesitzer zu viel der Anstrengung ist. Und das, obwohl beides ebenso einer regelmäßigen Kontrolle bedarf, wie auch die Füllmenge des Treibstofftanks. Ist an irgendeiner Stelle das kritische Niveau unterschritten, droht großer Schaden. Was viele Autobesitzer, die sich nun voller Stolz ob ihrer regelmäßigen Kontrolle des bekannten Trios selbst auf die Schultern klopfen allerdings auch vergessen, ist der Check von Stoßdämpfern und Bremsflüssigkeit. Ja, die kann, oder besser gesagt sollte jeder auch mal prüfen. Denn auch hier droht ein kapitaler Schaden, wenn gewisse Limits unterschritten sind.
Das Problem:
Selbstkontrollen sind hier nahezu nicht möglich. Die Annahme, dass Stoßdämpfer durch ein Herunterdrücken des Kotflügels auf ihren Zustand hin überprüft werden können, ist dem Reich der Feen und Elfen zuzuschreiben. "Diese Selbsttests sind reine Illusion, da der Verschleiß ein schleichender Prozess ist, den ich als Fahrer erst bemerke, wenn es womöglich zu spät ist", stellt Steffen Mißbach, Kraftfahrtexperte bei TÜV Rheinland klar. Doch auch dafür gibt es eine Lösung, wie der Experte verrät: "Stoßdämpfer und Bremsflüssigkeit können unter anderem als optionale Leistungen bei den Hauptuntersuchungen in den TÜV-Prüfstellen getestet werden. Unsere Sachverständigen sprechen im Anschluss der Kontrolle Empfehlungen aus. Auf das Ergebnis der Hauptuntersuchung haben diese Prüfungen aber keinen Einfluss. Um die Sicherheit zu garantieren, sollten Bremsflüssigkeit und Stoßdämpfer alle zwei Jahre kontrolliert werden." mid/som

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