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Audi Q7 3.0 TDI gegen Mercedes GL 320 CDI

20 September, 2006

Mit ?ber f?nf Meter L?nge sind Audi Q7 3.0 TDI und Mercedes GL 320 CDI alles andere als Economy. Sie sind das Gr??te, was man im oberen SUV-Segment von deutschen Herstellern bekommen kann.

Damit der Verbrauch - insbesondere bei hiesigen Einsatzbedingungen - nicht g?nzlich aus dem Rahmen f?llt, stellen die Dreiliter-V6-Dieselmotoren die vern?nftigste Antriebsalternative dar. Der nominell kleine Hubraum bei Q7 3.0 TDI und GL 320 CDI relativiert sich angesichts der ?ppigen Drehmomentwerte von 500 (Audi) und 510 Newtonmeter. Leistungen von 233 (Q7) und 224 PS (GL) versprechen zudem z?giges Vorankommen.

Der Audi Q7 entwickelt sogar echte Sprinter-Qualit?ten: 100 km/h sind nach respektablen 8,6 Sekunden erreicht. Nicht schlecht f?r einen Diesel, der leer 2,4 Tonnen wiegt. Fast zwei Sekunden l?nger ben?tigt der nochmals ?ber 200 Kilogramm schwerere Mercedes. Die H?chstgeschwindigkeit erreicht er nur mit langem Anlauf und wirkt ab 160 km/h sehr z?h. Der Audi-V6 agiert ?ber den gesamten Geschwindigkeitsbereich wesentlich spritziger und dreht williger hoch.

Dabei ist das Audi-Triebwerk in allen Drehzahlen akustisch stets pr?senter als der im Innenraum kaum als Selbstz?nder wahrnehmbare Mercedes-Sechszylinder. Hinzu kommt beim GL der lange siebte Gang, der die Drehzahl bei H?chstgeschwindigkeit um knapp 500 Touren absenkt.
Beim Schaltkomfort geh?ren beide Automaten zu den Besten

Trotzdem k?nnte das Audi-Getriebe mit seinen sechs Stufen beim Gasgeben etwas spontaner herunterschalten, w?hrend die Siebengang-Automatik des Mercedes beim Heranrollen an eine Ampel und leichtem Abbremsen mitunter ruckartig zur?ckschaltet. Dynamischer ist der Q7 auch beim Fahrverhalten. Mit seiner direkten Lenkung l?sst sich der Audi nahezu spielerisch und pr?zise ?ber verwinkelte, enge Schwarzwaldstr??chen dirigieren.

Der GL verh?lt sich hier prinzipiell gleich. Ansonsten ist das Kurvenverhalten des Mercedes zwar nicht so agil, aber f?r ein derart gro?es und schweres Gef?hrt ?berraschend handlich. Allerdings ben?tigt die indirektere Lenkung einen h?heren Lenkaufwand. Die Stunde des Mercedes GL schl?gt beim Komfort. Seine Luftfederung schluckt lange und kurze Bodenwellen gleicherma?en gut.

Der hohe Preisaufschlag l?sst ihn am Ende hinter den dynamischen Audi Q7 zur?ckfallen, doch mit seiner gelungenen Synthese aus Komfort, Raumangebot und Klettertauglichkeit gewinnt der Mercedes GL mit knappem Vorsprung die Eigenschaftswertung.

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