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Wucherpreise fürs Abschleppen - Falsche Engel in Osteuropa

01 Juli, 2017

Vorsicht Abzocker: In Osteuropa sind laut dem Autoclub ADAC Abschleppfahrer als falsche "gelbe Engel"

unterwegs.
Die Betrüger treiben in Ungarn, Serbien, Bulgarien, Kroatien, Slowenien, der Slowakei, Litauen und Polen ihr Unwesen - sie verlangen Wucherpreise fürs Abschleppen und knöpfen den Betroffenen viel Geld für teils unnötige Werkstattleistungen ab.

Die Masche:
Die falschen Engel nutzen gelbe Fahrzeuge im Stil der ADAC-Pannenhilfe-Autos und mit dem Logo des Clubs oder der Aufschrift "Im Auftrag des ADAC". Die Fahrer tragen sogar entsprechende Arbeitskleidung.

Dennoch sind sie im Prinzip sehr einfach zu entlarven, denn außerhalb Deutschlands sind überhaupt keine echten gelben Engel unterwegs, auch die Verwendung des ADAC-Logos ist verboten - abgesehen von zwei Ausnahmen:
Diesen Sommer wird im kroatischen Istrien und im Raum Rijeka ein ADAC-Straßenwachtfahrer wegen des Sommerreiseverkehrs und des erhöhten Pannenaufkommens in dieser Region eingesetzt, teilt der Club mit. Zudem sei in Norditalien ein "Gelber Engel" ganzjährig als Pannenhelfer für die ADAC-Notrufstation tätig.

Der Rat des ADAC: Im Falle einer Panne außerhalb Deutschlands grundsätzlich den Auslandsnotruf unter +49 89 22 22 22 zu kontaktieren. Die Mitarbeiter vermitteln dann einen Pannenhelfer oder einen Abschleppdienst vor Ort. Die ADAC-Schutzbrief Versicherungs-AG betreibt zehn Auslandsnotrufstationen in Europa. Diese "echten" Pannenhelfer kennen dann die Mitgliedsdaten des Liegengebliebenen und können im Zweifel nachweisen, dass sie im Auftrag des ADAC handeln.
Besonders perfide ist, dass einige der Betrüger an der Autobahn warten und Liegengebliebene mit Störsendern daran hindern, den Auslandsnotruf zu erreichen.
Dann heißt es:
Auto abschließen, sich vom Ort des Geschehens entfernen und es nochmals zu versuchen. mid/ts

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