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Automobilzulieferer ZF: Jubiläum für Pkw-Hinterachslenkung

12 Februar, 2017

Die aktive Pkw-Hinterachslenkung von Automobilzulieferer ZF erhöht die Stabilität und bei niedrigem

Tempo die Wendigkeit. Es sind nur ein paar Grad Lenkeinschlag - aber die bewirken im Bereich Sicherheit, Dynamik, Wendigkeit und Komfort eine Menge. Gemeint ist die aktive Pkw-Hinterachslenkung von ZF "Active Kinematics Control" (AKC) genannt. Insgesamt 100.000 Stück davon wurden in knapp vier Jahren produziert, inzwischen werden die Systeme serienmäßig in Modellen von sieben Herstellern verwendet - Tendenz steigend.
Das System wird in zwei verschiedenen Versionen mit einem oder zwei Aktuatoren angeboten, die Arbeitsweise ist weitgehend identisch: Bei langsamer Fahrt durch enge Straßen lenkt AKC in Gegenrichtung zum Lenkeinschlag der Vorderräder. Das reduziert den Wendekreis um bis zu zehn Prozent, der Wagen lässt sich einfacher manövrieren. Ab etwa 60 km/h oder bei schnellen Ausweichmanövern lenkt das System die Hinterräder in dieselbe Richtung wie die Vorderräder. Ein ZF-Sprecher: "Das verbessert die Richtungsstabilität ebenso wie die Fahrdynamik."
Erstmals serienmäßig eingesetzt wurde AKC im Jahr 2013 im Porsche 911 Turbo und 911 GT3. Auch im Ferrari GTC4Lusso, im neuen Porsche Panamera, im Audi Q7, im 7er BMW oder im Cadillac CT6 steuert das Heck aktiv mit.
Doch das ist laut Automobilzulieferer ZF nur der Anfang:
Schon bald soll das System in vielen weiteren konventionell wie elektrisch angetriebenen Modellen auch anderer Hersteller zum Zuge kommen und auch in Pick-ups und Kompaktwagen eingesetzt werden. mid/rhu

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