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Der ganz große Luxus: Mercedes-Maybach S 650 Cabriolet

16 November, 2016

Maybach darf nicht sterben. Daimler setzt alles daran, die klangvolle historische Automarke mit Hingabe zum Detail am Leben zu erhalten. Auch wenn es jeweils bei einer besonders luxuriösen Version der Spitzenbaureihe aus Stuttgart, der S-Klasse, bleibt. Deren Cabrio-Variante avanciert

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jetzt im Rahmen der Auto Show in Los Angeles zum offenen Wagen in limitierter Auflage. 300 Einheiten zum Stückpreis von 300.000 Euro - zuzüglich der landesüblichen Steuern - sollen entstehen.
Äußerlich glänzend und glitzernd beziehen sich die Veredelungsmaßnahmen hauptsächlich auf den Innenraum. Gut - der vordere Stoßfänger wurde in eine neue Form gebracht und mit viel Chromschmuck aufgehübscht - an der Silhouette des S-Cabrios hat sich nichts geändert. Was nicht weiter schlimm ist, denn der große Wagen hat mit einem sehr eigenständigen Design keinen formalen Spagat nötig. Es bleibt bei der coupéartigen Dachgestaltung, seitlich betrachtet fallen vor allem die 20 Zoll großen, zweifarbigen Schmiederäder und die an den Kotflügeln angebrachten Maybach-Plaketten auf. Damit das bei Dunkelheit niemand übersieht, projizieren LED-Leuchten das Maybach-Emblem beim Öffnen der Türen auf den Asphalt.
Innen fallen die Unterschiede deutlicher aus. Das Interieur ist vollständig mit Leder ausgekleidet, die Sitzwangen sind außen im Rautenmuster abgesteppt, die Keder perforiert. Die Verkleidungen bekommen durch Fräsungen, die den Linien der Bauteile folgen, eine betont dreidimensionale Gestaltung. Dabei finden sich ungewöhnliche Farbkombinationen wie Pastellgelb-Schwarz oder Porzellan-Sattelbraun. Das Maybach Cabriolet will bis in den letzten Winkel anders, aufregend und exaltiert sein. Die Exklusivität unterstreichen die geprägten oder gestickten Maybach-Logos an den Sitzen und natürlich die Plakette mit der Seriennummer auf der Mittelkonsole.
Der Sechsliter-V12 liefert 463 kW/620 PS und bringt es auf 1.000 Newtonmeter Drehmoment zwischen 2.300 und 4.300 Umdrehungen in der Minute. In 4,1 Sekunden wuchtet er den Zweitonner von 0 auf 100 km/h, bei Tempo 250 wird der Vortrieb abgeregelt. Dass solche Muskelspiele ordentlichen Durst machen, ist zu erwarten. Schon der Normverbrauch von 12 Liter Benzin auf 100 Kilometer ist nicht von schlechten Eltern, die CO2-Emissionen werden mit 272 g/km angegeben. Das bringt dem Cabrio die Effizienzklasse F ein, was künftigen Besitzern aber vermutlich ziemlich egal sein dürfte. Denn der Praxisverbrauch wird noch deutlich höher ausfallen.
Die Kraftübertragung übernimmt eine Automatik mit sieben Übersetzungsstufen, für gesteigerten Fahrkomfort sorgt die Luftfederung. Da ein Wagen dieser Klasse wie viele andere in der Hotel-Garage verschwindet und sich den Blicken möglicher Bewunderer entzieht, hat Mercedes-Maybach gleich noch ein vierteiliges Taschen-Set entworfen, das aus dem gleichen Leder wie die Polsterbezüge des Cabriolets gefertigt wird. Außerdem bekommen die Besitzer eine Fahrzeugabdeckung aus Stoff, um den Lack zu schützen und eine Urkunde, in der Daimler-Chef Dieter Zetsche mit seiner Unterschrift die Echtheit des Wagens garantiert. Michael Kirchberger/mid mid/mk
Bildquelle: Daimler, Bildunterschrift: mid Los Angeles - Ganz großes Kino: Das Mercedes-Maybach S 650 Cabriolet ist streng limitiert. 300 Einheiten zum Stückpreis von 300.000 Euro - zuzüglich der landesüblichen Steuern - sollen entstehen.

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