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Autoreifen wechseln: So kommen Sie sicher durch Herbst und Winter

20 Oktober, 2016

Höchste Zeit um die Autoreifen zu wechseln: Das herbstliche Schmuddelwetter sorgt für gefährliche Rutschpartien auf den Straßen. Für Autofahrer ist es jetzt Zeit zum Pflicht-Boxenstopp. Dann werden die Sommerreifen wieder in die Garage gerollt. Viele stellen sich aber auch die bange Frage:
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Sind die alten Winterreifen überhaupt noch sicher genug? Das hängt vor allem von der noch vorhandenen Profiltiefe ab. "Neue Reifen weisen ungefähr acht bis neun Millimeter tiefe Profil-Rillen auf. Für sichere Wintereigenschaften müssen noch mindestens vier Millimeter Restprofil vorhanden sein", erklärt Holger Lange, Leiter Pkw-Winterreifenentwicklung bei Continental in Hannover.
Dabei sehen die Reifen doch mit einem Restprofil von drei bis vier Millimeter noch ganz gut aus. Schade eigentlich, dass sie auf Schnee nicht mehr richtig greifen wollen. Das ist kein Trick der Hersteller, sondern liegt daran, dass sich die Profilblöcke mit ihren feinen Einschnitten, den Lamellen, dann nicht mehr ausreichend verformen können, um die gewünschten Griffkanten zu bilden.
Genau diese Verformung der Profilblöcke ist auch ein Grund, warum Winterreifen im Sommer eine schlechte Alternative sind. Bei höheren Temperaturen wird das weichere Wintergummi noch flexibler, weshalb die Reifen beim Bremsen ins Rutschen kommen und sich in Kurven schwammig anfühlen. Nur vermeintlich bei diesem Zielkonflikt helfen Ganzjahresreifen. Die sind zumeist eher Winter- als Sommerreifen und zeigen meist Schwächen auf trockener Fahrbahn.
"Für optimale Sicherheit im Winter sorgen unsere Winterreifen wie der neue TS 860", sagt Lange. In das Modell sind die gesammelten Erfahrungen und neuesten Erkenntnisse eingeflossen. Und deshalb arbeiten sie bestens mit den aktuellen Fahrer-Assistenzsystemen zusammen. Mit diesen Gummis haben Autofahrer ein sicheres Gefühl beim Start in die kalte Jahreszeit.
Um mit dieser Gewissheit unterwegs sein zu können, sollte man jetzt die vorhandenen Winterreifen kontrollieren. Wer sie im Reifenhandel eingelagert hat, kann die Profiltiefe-Angaben wahrscheinlich auf dem Einlagerungsprotokoll nachlesen. Wer den Wechsel in Eigenregie zuhause vornimmt, muss den Zustand selbst prüfen. Kleine Hilfe dazu: Der silberne Rand einer Zwei-Euro-Münze ist drei Millimeter breit, und die kleinen Erhebungen am Profilgrund weisen nur 1,6 Millimeter Höhe auf. Die Hauptrillen müssen über vier Millimeter tief sein und das Gummi sollte keine Risse aufweisen.
Bei zu geringer Profiltiefe oder anderen Mängeln berät der Fachhandel. Wichtige Hinweise liefern auch Fachzeitschriften, die im Herbst die Ergebnisse ihrer Tests mit neuen Produkten veröffentlichen. Als Ausrüstung des Autos unterliegen selbst die besten Reifen einem gewissen Verschleiß. Sie müssen also je nach Fahrleistung und in Abhängigkeit von der Fahrweise regelmäßig erneuert werden. Fazit: Wer ein paar kleine Ratschläge beachtet und mit den richtigen Reifen unterwegs ist, kommt sicher durch Herbst und Winter. L.Döhmann/mid mid/ld

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